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Birgdener Kinder interessieren sich für Afrika

Von: Wilfried Rhein
Letzte Aktualisierung:
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Schüler Lukas Kofferath schlüpft in die Stammeskleidung eines Massai. Die Gegenstände hat Friederike Eversheim (M.) von ihrer Reise mitgebracht. Sie wirbt für das Hilfsprojekt in Tansania, das von Johannes Heinrichs (r.) mitgefördert wird.

„Haben Sie denn auch Löwen da gesehen?” Friederike Eversheim hat. Und sie kann sie zeigen. Denn unter den zahlreichen Aufnahmen, die sie den knapp hundert Kindern der Birgdener Schule der Begegnung in einem abwechslungsreichen Vortrag vorführt, sind nicht nur grandiose Landschaften sondern herrliche Wildtiere zu sehen.

Vor allem aber geht es ihr um die Menschen dort. Überall wird Hilfe benötigt. Aber das will Friedrike Eversheim gar nicht pauschal in die Köpfe derer bringen, die ihrem bunten Vortrag aus Berichten, Erlebnissen, Bildern und Tönen lauschen. „Ich möchte ein Bild von Afrika gerade rücken. Da ist nicht nur die pure Armut. Da sind auch Leute, die sagen: Es geht was!” Solche humanitären Ansätze zu fördern, das ist eins ihrer Ziele. Die diplomierte Agrar-Ingenieurin aus Krefeld, auch mit Wohnsitz im US-amerikanischen Washington DC, trat mit ihrem Vortrag jetzt zum ersten Mal in dieser Form vor Kinder. Die älteren Kinder der Birgdener Grundschule waren aufmerksam; auch die Lehrerinnen der Klassen konnten sich der Faszination der Schilderungen nicht entziehen.

Aus Tansania berichtete Friedrike Eversheim. Natur und Landschaft, Tier und Pflanze, Mensch und soziales Gefüge, all das findet Platz in den projizierten Bildern, die sie in vielen Jahren gesammelt hat. Wie leben die Nomaden, die Fischer, Bauern und Händler? Kinder am sozialen Abgrund sind Realität, darum geht es auch im Kern. Aber auch intakte Familien „in der Mitte der Gesellschaft” zeigt die Forscherin.

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