Biker- und Triker-Freunde starten in die Saison

Von: hama
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Zum zehnten Male wurde am Woch
Zum zehnten Male wurde am Wochenende eine Rakete in den Himmel geschossen, als die Biker- und Trikerfreunde Selfkant ihre Saison eröffneten. Ed Haartmans (links) und Horst Sommer konnte dazu viele Gäste begrüßen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Hohenbusch. Dass sich neben den Fahrern diverser Motorradsorten und -marken auch Radfahrer und Wanderer in der „Oase”, dem Clubheim der Biker- und Triker-Freunde Selfkant, treffen, ist bekannt und von den Verantwortlichen so gewünscht.

Zur Saisoneröffnung waren aber auch zwei Pferde angebunden, und die Reiter wollten wohl nur mal schauen, was da auf dem Gelände so vor sich geht. „So viele Gäste hatten wir zum Saisonstart noch nie”, erzählte der Vorsitzende Horst Sommer seinem Vize Ed Haartmans, der wie in jedem Jahr für das kleine Feuerwerk verantwortlich war, das traditionell vor der ersten Ausfahrt in den Himmel geschossen wird, der in den vergangenen Jahren häufig arg bewölkt war.

Diesmal strahlte die Sonne vom Himmel und weit über 100 Motorräder, Trikes und Quads blinkten größtenteils frisch geputzt und mit auf Hochglanz poliertem Chrom um die Wette. Diakon Stephan Lütgemeier war wieder einmal angereist, um die Fahrer- und Maschinensegnung vorzunehmen. Nach der Bitte um Gottes Beistand für eine unfallfreie Saison und einem kurzen Gebet wurde er von einem Fahrer zu seinem Motorrad gebeten. „Sie haben meine Maschine im vergangenen Jahr gesegnet, seitdem ist der Verbrauch gesunken”, wollte der clevere Mann im Lederkombi wohl auf seine Weise den hohen Spritpreisen entgegentreten.

Mit „Wolle” stellte Horst Sommer den versammelten Bikern ein neues Mitglied vor, der sich im Status eines „Hängers”, das sind quasi die Anfänger, befindet. Auf dem Weg zum „Voll-Member” wurde er als 281. Mitglied der Gruppe mit Beifall begrüßt. Ihm und den 280 anderen gab Horst Sommer noch einmal ausdrücklich mit auf den Weg, für den Weltrekordversuch am 17. August zu werben.

„Wir brauchen dringend noch mehr Mitfahrer”, so Sommer, der für den Fall, dass die 6000 Motorrad-, Quad- oder Trikefahrer zusammenkommen, häufig mit dem Straßenverkehrsamt in Kontakt ist, um die organisatorischen Arbeiten auf den Weg zu bringen. Die Biker- und Triker-Freunde haben die motorradlose Winterzeit genutzt, um die Sonnenterrasse auf 100 Quadratmetern zu erweitern. Für Rollstuhlfahrer wurde eine breite Rampe angelegt, damit auch sie ohne Barrieren am Vereinsleben teilhaben können. So ganz traut man dem Hohenbusch-Wetter wohl nicht. Denn zwei große Zelte überdachen jetzt den Außenbereich, und so wird so schnell an der „Oase” kein Fest mehr ins Wasser fallen. Bevor man sich aber bei der Saisoneröffnung zum Feiern versammelte, gab es noch eine geführte 100-Kilometer-Tour durch das Dreiländereck.
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