Geilenkirchen - Beschwerden: Patzige Dialoge mit Radfahrern

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Beschwerden: Patzige Dialoge mit Radfahrern

Von: mh
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Mit dem Fahrrad in die Innenstadt anstatt mit dem Auto, das ist grundsätzlich nicht unvernüftig. Wenn sich Radler aber kreuz und quer bewegen und sich wenig an Verkehrsvorschriften halten, beispielsweise nicht über Fußgängerquerungen zu fahren, wird auch am Geilenkirchener Markt (Bild) die Situation schon mal unangenehm. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Rücksichtslose Radfahrer können in Geilenkirchen vor allem Senioren das Leben schwer machen. Das ist eine der Erfahrungen, über die Renate Schlegel als Seniorenbeauftragte im Ausschuss für Bildung und Soziales berichtete.

Renate Schlegel war im März 2011 vom „Runden Tisch für Altenarbeit“ zur Seniorenvertreterin für Bildung und Soziales ernannt worden. Es ging in ihrem aktuellen Bericht vor allem um das Radfahren auf den Bürgersteigen ohne Radweg, das Kindern erlaubt ist, Erwachsenen aber nicht.

Besonders gefährdet sind nach den Erfahrungen der Seniorenbeauftragten die Strecken, die von Hünshoven aus in die Stadt oder von der Ecke Martin-Heyden- und Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Markt führen. Hier sind es durchaus erwachsene Radfahrer, auch lebensältere, welche die Fußgänger zu gewagten Ausweichmanövern zwingen und sogar den Senioren gegenüber patzig werden oder bei Beschwerden eine dumme Antwort geben.

Aufgrund dieser Situation, so Renate Schlegel, habe es bereits ein Gespräch mit dem städtischen Ordnungsamt und der örtlichen Polizei gegeben. Es habe sich ergeben, dass das Ordnungsamt nur für den ruhenden Verkehr zuständig sei und die Polizei zu wenig Personal für effektive Kontrollen habe.

Problematisch vor allem für Senioren sei es auch, dass sich in der jüngst umgebauten Konrad-Adenauer-Straße kaum ein Autofahrer an die dort beschilderte Tempo-20-Begrenzung halte. Autofahrer, die sich an das vorgeschriebene Limit hielten, würden von nachfolgenden Fahrern sogar bedrängt, schilderte Renate Schlegel.

Die Seniorenbeauftragte hatte auch Positives zu berichten. Die neu aufgestellten Sitzbänke würden gut angenommen. Sehr gut gelungen sei auch die Pflasterung des Marktplatzes, auf dem nun auch ältere Menschen keine Angst vor Stürzen haben müssten. Grundsätzlich begrüßte Renate Schlegel auch den gediegenen Ausbau der Innenstadt und die Pflasterung der Bürgersteige. Allerdings seien hier die schwarzen Fliesen bei Regen oder herbstlichem Blätterfall doch sehr rutschig.

Die gut gemeinte Idee, eine Bücher-Tauschbox in der „Flaniermeile“ anzubringen, habe sich nicht umsetzen lassen, weil niemand die Zeit für eine notwendige Betreuung der Box habe und Vandalismus befürchtet werde.

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