Übach-Palenberg - Beeindruckt von den vielen Sehenswürdigkeiten in Sachsen

Beeindruckt von den vielen Sehenswürdigkeiten in Sachsen

Letzte Aktualisierung:

Übach-Palenberg. „Wunderbar!” - die Übach-Palenberger Mitglieder der CDU-Reisegruppe sind nach ihrer Rückkehr aus Sachsen begeistert gewesen. Nur kleine, aber dennoch glückliche Spuren von Anstrengung waren den Gesichtern der Reisenden anzumerken.

Etwas anstrengend war sie dennoch, die siebentägige Busreise in das Bundesland Sachsen. Bereits am Montag, dem ersten Tag nach der Anreise, hatten die CDUler Gelegenheit, vormittags die Porzellanmanufaktur Meißen zu besichtigen. Hierzu gehörte auch eine Führung durch die Schauwerkstatt und der Besuch des Porzellanmuseums mit der Ausstellung zum 300-jähigen Jubiläum „All nations are welcome”.

Die Führung durch die historische Altstadt von Meißen mit ihren vielen Giebeln, Erkern und Portalen, der Albrechtsburg und dem Dom brachte danach eine Vielzahl von schönen Eindrücken. Bei der Besichtigung der ältesten Privatbrauerei Sachsens, der Schwerterbrauerei, wurden dann am Spätnachmittag die Geschmacksknospen getestet.

Nach kurzer Busfahrt erfolgte am Dienstag zunächst ein Besuch von Etwas anstrengend war sie dennoch, die siebentägige Busreise in das Bundesland Sachsen. Pillnitz und seinem wunderschönen Schlosspark mit Wasser- und Bergpalais, französischem und englischem Garten sowie einer über 250 Jahre alten bestaunenswerten Kamelienpflanze.

Ein geführter Rundgang auf der Bastei und der weltberühmten Basteibrücke im Elbsandsteingebirge war ebenfalls sehenswert. In Königstein an der Elbe bestieg die Reisegruppe einen Salondampfer, mit dem es auf der Elbe in Richtung Pirna weiterging. Von der Flussseite her war bei dieser Schifffahrt die Festung Königstein, eine der größten Festungsanlagen Europas, in ihrer imposanten Größe zu sehen.

Dresden ist immer eine Reise wert, urteilten die Reisegruppenmitglieder am nächsten Tag bei der Stadtrundfahrt durch die Dresdner Alt- und Neustadt, entlang der Elbschlösser und auch bei der Fahrt über die Brücke „Blaues Wunder”. Ein lukullischer Halt wurde bei der „Pfund-Molkerei”, dem schönsten Milchladen der Welt eingelegt, bevor es ins Zentrum der Stadt Dresden ging.

Die Orgelandacht in der wieder aufgebauten Frauenkirche bleibt sicherlich in Erinnerung. Ebenso hinterließ der geführte Stadtrundgang durch Dresden, bei dem Fürstenzug, Brühlsche Terrasse, Kathedrale, Theaterplatz, Zwinger und natürlich auch die Semperoper auf dem Programm standen, wunderbare Eindrücke.

Ins Erzgebirge

Mit dem Reisebus ging es am Donnerstag ins Erzgebirge. Im Osterzgebirge am Rande der sächsischen Schweiz liegt der Ort Pretzschendorf. In Pretzschendorf hatte der Bauhof der Stadt Übach-Palenberg nach der Hochwasserkatastrophe in 2002 wertvolle Wiederaufbauarbeit geleistet. Diese Unterstützung ist dort noch in sehr guter Erinnerung.

Die Bürgermeisterin von Pretzschendorf, Kerstin Winkler, die übrigens am 3. Oktober 2003 bei der Feierstunde zum „Tag der Deutschen Einheit” in Übach-Palenberg die Festansprache gehalten hat, ließ es sich denn auch nicht nehmen, die Reisegruppe höchstpersönlich bei dem kurzen Rundgang durch den Ort mit seiner über 650-jährigen Geschichte zu begleiten. Genauso herzlich wie die Begrüßung verlief nach kurzem Aufenthalt auch die Verabschiedung.

Das Erzgebirge wurde bei der sich anschließenden Busfahrt noch weiter erkundet. Über Frauenstein, Rechberg-Bienenmühle, vorbei an der Rauschenbachtalsperre führte der Weg nach Neuhausen. Zum Tagesausklang wurde die historische Bergbaustadt Freiberg besucht.

Will man die größten Rothirsch-Trophäen der Welt (24-Ender) und prachtvolle über 270 Jahre alte Ledertapeten sehen, so muss man unbedingt nach Moritzburg fahren, genauer gesagt, zum dortigen Barock- und Jagdschloss von August dem Starken. Dort machte der Reisebus am Freitag bei seiner Fahrt entlang der Sächsischen Weinstraße halt. Aber dies war nur ein erster Höhepunkt des Tages. Nach der interessanten Schlossbesichtigung gab es nämlich noch eine so genannte Kremserfahrt, eine Planwagenfahrt rund um Moritzburg.

„Wir sind auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei!”, waren sich viele der Reiseteilnehmer schon jetzt einig, ohne dass überhaupt ein Reisezeitpunkt oder ein Reiseziel für 2011 feststeht. Einen besseren Ausdruck der Anerkennung und des Dankes können sich die beiden Organisatoren der Fahrt, Josef Fröschen (CDU-Ortsverbandsvorsitzender Boscheln) und Fred Fröschen (CDU-Ortsverbandsvorsitzender Frelenberg), kaum vorstellen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert