Beachvolleyball-Turnier: Schmettern und baggern im Rathaus-Sand

Von: Georg Schmitz
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Das bereits vierte Beachvolleyball-Turnier der Geilenkirchener Bündnisgrünen hielt Teilnehmer wie auch Zuschauer am belebten Marktplatz bei bester Sommerlaune. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Mit dem 4. Beachvolleyball-Turnier hatten die Geilenkirchener Grünen exakt den Nerv der sporttreibenden Menschen in der Stadt und von außerhalb getroffen. Mit 16 teilnehmenden Teams wurde nicht nur ein neuer Rekord aufgestellt, auch die Zuschauerkulisse konnte sich sehen lassen.

Das lag zum einen an den Fanclubs, zum anderen aber auch an dem Interesse der flanierenden Gäste des Stadtfestes. In und um die eigens für die Veranstaltung vor dem Rathaus aufgehäuften Arena aus 90 Tonnen feinstem Sand kamen Urlaubs- und Strandgefühle nicht zu kurz, Stimmung und gute Laune waren jederzeit angesagt.

Und davon ließen sich hunderte Passanten anstecken. Grünen-Fraktionssprecher Jürgen Benden und dessen Team freuten sich über das große Interesse an der vierten Auflage des Beachvolleyballturniers mitten in der City.

Erstmals mit Mädchenquartett

„Das ist nach dem Kommunal-Wahlkampf eine angenehme Abwechslung”, sagte Jürgen Benden, der abwechselnd mit seinem Kollegen Rainer Jansen die Begegnungen moderierte und kommentierte. Aufgrund der großen Anzahl an Teams war auch die aktive Beteiligung hoch. 64 Spielerinnen und Spieler zuzüglich etlicher Ersatzspieler sprangen in fairem Spiel am Netz hoch oder streckten sich im Sand.

Darunter war mit dem „Team Fox” erstmals ein reines Mädchenquartett vom ATV, mit Spielerinnen im Alter von 13 bis 16 Jahren. Mit passenden Namen traten einige Gruppen in Erscheinung, darunter „Strandgut” oder „Wanderdüne”.

Am Samstag ging das Turnier in die Vorrunde, die Hauptrunde folgte nahtlos. Die Halbfinalspiele fanden am Sonntag ihre Fortsetzung, um 18.30 Uhr standen sich die Teams „Die Würmer” und der FSV Geilenkirchen-„Hobby” gegenüber.

Nach drei Jahren in Folge erreichte erstmals keine Beachvolleyball-Mannschaft aus Gangelt die Siegtrophäe in der Nachbarstadt. Die FSV-Hobbyisten siegten in zwei Sätzen und durften voller Freude den neu gestifteten Wanderpokal in Empfang nehmen.

Daneben hatten die Grünen noch einen Preis für die lautstärksten Fans ausgelobt. Der ging an die Gruppe Ahrstraße, deren Anhang ihre Mannschaft mit kräftigem Gesang, Hupen und „Laolas” zwar ausgezeichnet angetrieben, aber letztlich „schuldlos” nicht zum Sieg geführt hatte.
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