Geilenkirchen - „Be Future”: Die Zukunft im Blick

„Be Future”: Die Zukunft im Blick

Von: Georg Schmitz
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Die Berufs- und Studieninfobörse war wieder ein großer Erfolg. Viele hundert interessierte Jugendliche kamen deshalb in die Aula des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula nach Geilenkirchen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Unter dem Motto „Be Future!” gewährte die 4. Ausgabe der vom CDU-Stadtverband veranstalteten Informationsplattform zu Ausbildungsberufen und Studiengängen vielen Schülerinnen und Schülern Einblicke in das Berufsleben.

Nachdem die Geilenkirchener Stadthalle nicht mehr als Ausstellungsräumlichkeit zur Verfügung steht, fand „Be Future” erstmals in der Aula des St.-Ursula-Gymnasiums statt. „Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht”, sagte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Franz-Michael Jansen mit Blick auf die Räumlichkeiten.

Er war sich sicher, dass schon bei den vorausgegangenen Berufsinfobörsen die Zielgruppe, nämlich die jungen Menschen, erreicht worden seien. Dies werde sich diesmal fortsetzen.

Hier innerhalb des Gymnasiums würde die Börse schon alleine über 1400 Schülerinnen und Schüler ansprechen. Im Beisein von Bürgermeister Thomas Fiedler, Leo Dautzenberg (MdB) und Bernd Krückel (MdL) dankte Jansen in seinem Grußwort Organisator Wilfried Kleinen als dem „Geistigen Vater der Berufsinfobörse” für dessen Engagement.

Kleinen hatte schon in den vergangenen Jahren darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine reine parteipolitische Veranstaltung handele, sondern um eine Informations-Börse über Parteigrenzen hinweg. Unterstützt wird Kleinen von einem Team der Jungen Union, das sich von Beginn an tatkräftig mit einbringt.

Schirmherr und Schulleiter Matthias Küsters und die interessierten Jugendlichen konnten sich bei einem Rundgang ein Bild von den 16 ausstellenden Unternehmen, Banken und Behörden machen. „Wir begrüßen es, wenn Schüler in einem ihnen bekannten Umfeld Informationen aus erster Hand bekommen”, ließ Matthias Küsters wissen und stellte schon für die 5. Berufsbörse im kommenden Jahr die Aula als Präsentationsraum in Aussicht.

Die ausstellenden Betriebe eröffneten den interessierten jungen Menschen einen Einblick in die Welt der Berufe.

Angemeldet hatten sich auch Schulklassen aus verschiedenen Kommunen im Kreis Heinsberg. Die hohe Zahl von 800 Besuchern im Vorjahr wurde in diesem Jahr getoppt, denn schon zu Beginn drängten sich 300 interessierte Jugendliche in der Aula.

16 Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen stellten sich und die beruflichen Möglichkeiten in ihren Betrieben vor. Jugendliche konnten sich über das „Was kommt nach der Schule” und „Was erwartet mich in meinem Beruf” informieren und fanden bei der Berufsinfobörse kompetente Ansprechpartner.

Die Agentur für Arbeit, Handwerkskammer Aachen, das Berufskolleg Ernährung, Sozialwesen, Technik, das Bischöfliche Gymnasium St. Ursula Geilenkirchen, Einstellungsberater der Kreispolizeibehörde Heinsberg und Wehrdienstberater der Bundeswehr Aachen, der Studienkreis GmbH, Ortsverein Lernen-Fördern Hückelhoven, waren ebenso mit im Boot wie die West Energie und Verkehr, Raiffeisenbank eG Heinsberg, Kreissparkasse Heinsberg, Debeka Versicherungen, BKK Euregio, Gangelter Einrichtungen, das Autohaus Senden Geilenkirchen und der IT-Dienstleister der Santander Bank Isban DE Mönchengladbach. „Ich interessiere mich für die Bundeswehr, weil es da eine gute Ausbildung mit gesicherter Zukunft gibt und man vielleicht auch in der Welt herumkommt, ließ Schülerin Jessica Krenzke (17) durchblicken.

Die Bundeswehr bietet tatsächlich 70 verschiedene Berufsbilder und 30 unterschiedliche Studiengänge für Zeitsoldaten, die sich für vier bis zwölf Jahre verpflichten. Dabei seien die technisch orientierte und militärische Ausbildung am beliebtesten.

Die fliegerische Ausbildung mit dem „Traumberuf Pilot” sei die bei weitem schwierigste. Auch der Infostand der Polizei wurde rege frequentiert.

Hier beantworteten Einstellungsberater Norbert Schröder und sein Kollege Wilfried Peters die Fragen. „Es wird viel nach den Voraussetzungen gefragt, die für den Polizeiberuf notwendig sind”, erklärte Polizeihauptkommissar Wilfried Peters. Es seien etwa zwei Drittel junge Männer, die sich für eine Laufbahn bei der Polizei interessierten.

Beim Rundgang durch die Aula hatten auch die anwesenden Vertreter aus Politik, Wirtschaft sowie dem schulischen Bereich Gelegenheit, sich über berufliche Angebote auf dem Laufenden zu halten.
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