Übach-Palenberg - Bauhof ist an allen Ecken und Enden gefragt

Bauhof ist an allen Ecken und Enden gefragt

Von: Markus Bienwald
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Bäume schneiden und das anfallende Astwerk entsorgen sind eine immerwährende Aufgabe der „Männer in Orange”, schließlich gibt es alleine 7000 Straßenbäume auf dem Stadtgebiet von Ubach-Palenberg.

Übach-Palenberg. Was machen eigentlich die Männer vom Technischen Betrieb? Sitzen sie tatsächlich im Winter im Aufenthaltsraum, drehen Däumchen und warten, bis der Frühling kommt? Das ist natürlich Unsinn, schließlich gibt es für die Vertreter der Abteilung, die früher einmal der „Bauhof” war, das ganze Jahr über viel zu tun.

26 Mann sind sie, 16 Fahrzeuge mit unzähligem Spezialmaterial dürfen sie nutzen. „Und das ist auch nötig”, weiß Udo Langendorf, stellvertretender Leiter des Technischen Betriebes. Er nimmt uns an diesem Vormittag einmal mit auf eine übliche Tour quer durch das Stadtgebiet. Sein Handy bimmelt beinahe ununterbrochen, die Männer sind an vielen Baustellen in der Stadt unterwegs.

Und das nicht nur im Frühjahr und Sommer, wenn viele Menschen die Mitarbeiter des Technischen Betriebes bei ihrer Arbeit, beispielsweise in Grünanlagen, beobachten können. „Egal, zu welcher Jahreszeit, wir laufen immer auf vollen Touren”, weiß Udo Langendorf. Er ist ein alter Hase im Geschäft, weiß genau, worauf es ankommt. „An Heiligabend sind wir 15 Stunden lang ohne Pause gefahren, um Schnee zu räumen”, berichtet er. Natürlich wurden in dieser Zeit nicht nur die Salzlager nachgefüllt oder die Schneebretter, wie die Schneepflüge an den Fahrzeugen offiziell heißen, kontrolliert. Schon damals standen die Vorbereitungen für den Frühling an.

„Da heißt es, Rasenmäher warten, Kehrmaschinen nachsehen oder auch die Tretboote für den See im Naherholungsgebiet Wurmtal wieder fit für die kommende Saison zu machen”, berichtet Langendorf. Dass die Bürger von der Arbeit des Betriebes innerhalb der Zäune auf dem Hof in der Daimlerstraße nichts mitbekommen, liegt auf der Hand. Dass sie umgekehrt aber immer erwarten, dass die „Männer in Orange” immer mit dem richtigen und funktionierenden Werkzeug anrücken, wenn einer der 7000 Bäume zu schneiden oder das Straßenpflaster zu reparieren ist, ist aber ebenso klar.

„Jede Jahreszeit hat daher ihre intensiven Arbeiten”, so Langendorf weiter.Im Moment sieht das so aus: Da wird „Restlaub geborgen”, wie es in der Fachsprache heißt, Bäume werden beschnitten, der Holzschnitt gehäckselt, Sportplätze und Rasenflächen - auch im Ü-Bad - von Maulwurfshügeln befreit, gedüngt und gewalzt, um sie fit für den ersten Schnitt in zwei Wochen zu machen, Beete werden aufgearbeitet und für die Bepflanzung mit Saisonblumen ab Anfang Mai vorbereitet, Sand wird ausgetauscht und erneuert und vieles mehr.

„Dazu kommt nach diesem langen Winter auch die Straßenunterhaltung, die sehr viel unserer Arbeit ausmacht”, weiß der Fachmann. An unfallträchtigen Schäden wird sofort gearbeitet, andere Stellen müssen dann schon mal warten.

Aber auch Reparaturen an Spielgeräten wie zum Beispiel auf dem Mehrgenerationen-Spielplatz im Naherholungsgebiet Wurmtal gehören zu den Aufgaben des Technischen Betriebes. „In Kürze werden auch auf den Friedhöfen die Arbeiten aufgenommen”, schließt Udo Langendorf, „dann wird dort alles für weitere Grabfelder oder die immer mehr gefragten Kolumbarien vorbereitet”.

Zwischen unseren Stopps auf der Tour durch die Stadt klingelt immer wieder das Handy. Hier muss etwas abgeholt werden, dort braucht ein Kollege Unterstützung.

„Das ist bei uns immer so, es ist immer was los”, lächelt der Mann vom Technischen Betrieb zum Abschluss, „und das zu wirklich jeder Jahreszeit”.
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