Baugebiet Nord IV: Etliche Millionen Euro vor Investition

Von: hama
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Mit wuchtigen „Stichen” mit
Mit wuchtigen „Stichen” mit dem Spaten ins Erdreich des Neubaugebietes „Nord IV” leiten die Verantwortlichen der positiven Entwicklung eine Baulage mit großer Investitionskraft ein.

Gangelt. „Damit ist der Verkauf eröffnet”, warb Bürgermeister Bernhard Tholen gleich nach dem ersten Spatenstich um Käufer für das bisher größte Baugebiet in Gangelt. „Gangelt-Nord IV”, ist fast neun Hektar groß.

Knapp sechs Hektar sind reine Baugrundstücke, etwas weniger als drei Hektar dienen den Verkehrs- und Grünflächen, Ruhezonen und den Ausgleichsmaßnahmen. In Richtung Schümm ist die bebaubare Fläche zu Ende, und der Bereich wird durch eine Obstwiese begrenzt. Hier will die Gemeinde, so der Bürgermeister, mit dem örtlichen Nabu zusammenarbeiten, um eine möglichst ökologisch wertvolle Lösung zu finden.

Im Herbst die ersten Bauten?

Der Ankauf der Baufläche begann schon 1999, sofort nach der Gründung der Entwicklungsgesellschaft (EGG). 2007 fasste man den Aufstellungsbeschluss, 2008 wurde der Bebauungsplan aufgelegt, und die Umlegung begann, die auch noch einmal zwei Jahre ins Land gehen ließ. Dafür entwickelt es sich aber jetzt um so schneller. Arnd Wilms von der VDH-Projektmanagmentgesellschaft hofft, dass schon im Herbst die ersten Bauherren mit ihren Häusern beginnen können.

Von den 117 Grundstücken sind 70 in Händen der EGG, 22 gehören der Gemeinde Gangelt und 25 sind in Privatbesitz geblieben. Den Satz von Bürgermeister Bernhard Tholen: „Wenn man jedes Grundstück inklusive Bebauung mit einem Wert von 300.000 Euro ansetzt, werden in den nächsten Jahren hier rund 35 Millionen Euro umgesetzt”, werden Baufirmen, Planungsbüros und andere Beteiligte in gerne gehört haben.

Das Baugebiet, in dem nun mit der Erschließung begonnen wird, schließt sich übrigens den anderen drei Gangelt-Nord-Varianten an.
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