Geilenkirchen - Bauchemer Kita: Erster Spatenstich in wenigen Wochen

Bauchemer Kita: Erster Spatenstich in wenigen Wochen

Von: Manfred Hahn
Letzte Aktualisierung:

Geilenkirchen. Mit der Errichtung der neuen Kindertagesstätte in Bauchem liegt die Stadt Geilenkirchen gut im Zeitplan.

Wie Beigeordneter Herbert Brunen in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses berichtete, sind die Vereinbarungen mit dem Investor – einer neu gegründeten Firma – getroffen, der Bauantrag liegt vor und ist bereits in der Endphase der Bearbeitung , sodass in etwa zwei bis drei Wochen an der Einmündung der Lütticher Straße in den Berliner Ring mit dem ersten Spatenstich gerechnet werden kann.

Mit dem Kindergartenjahr 2018/19 könne dann der Betrieb aufgenommen werden. Die Aussicht auf zwei neue Kindertagesstätten, auch im Stadtteil Hünshoven wird eine entstehen, spielte eine Rolle in der Diskussion, die ein von Katja Wegner-Hens begründeter Antrag des Jugendamtselternbeirats auslöste. In der Begründung hieß es, dass bei insgesamt 850 Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten 20 Plätze im U 2-Bereich (jeweils zehn in Bauchem und in Teveren) zu wenig seien.

Der Antrag forderte die Umsetzung eines „adäquaten Ausbaus“ der U 2-Betreuung zum Kindergartenjahr 2018/19, und für die Grünen meinte Jürgen Benden, dass auch die neuen Tagesstätten zur Verbesserung der Kleinkinderbetreuung genutzt werden sollten. „Wir können die suchenden Eltern nicht im Regen stehen lassen“, sagte Benden und warnte vor einem erneuten Aufschub der Angelegenheit.

Während Thomas Klein (SPD) den Begriff „adäquat“ für zu unklar hielt und den Antrag auf die nächste Sitzung verschieben wollte, warnte Michael Kappes (CDU) davor, dass mit einer erweiterten U 2-Betreuung Plätze für die größeren Kinder, also auch Vorschulplätze verloren gehen könnten.

Intensive Diskussion

Nach intensiver Diskussion wurde der Antrag des Elternbeirats abgelehnt, was den Ausbau der Kleinkinderbetreuung jedoch nicht stoppen wird. Hermann Josef Lehnen vom Jugendamt hatte schon darauf hingewiesen, dass man sich nach Abschluss des Anmeldeverfahrens ohnehin mit dem Thema befassen müsse. Und Beigeordneter Herbert Brunen bekräftigte das. „Das ist schließlich unser Job“, sagte Brunen, „auch die U 2-Betreuung ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe“.

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