Übach-Palenberg - Bau des Freibades wird günstiger

Bau des Freibades wird günstiger

Von: mabie
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Das alte Freibad in Übach-Palenberg ist Geschichte: beim neuen Bad wurde nun durch konstruktive Änderung eine Kosteneinsparung möglich. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Eine freudige Nachricht in finanziell unsicheren Zeiten hörten die Mitglieder des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses: Nach Angaben der Verwaltung wird das Freibad wahrscheinlich günstiger.

Werden die ohnehin in die Kalkulation einbezogenen Puffer von rund 40.000 Euro eingerechnet, ergibt sich mit der nach derzeitigem Kenntnisstand zusätzlich eingesparten Summe von 34.500 Euro ein Plus von etwa 74.500 Euro bei genehmigten Gesamtkosten von 2,334 Millionen Euro.

Das Plus resultiert vor allem aus einer Überraschung, die bei den auf Hochtouren laufenden Arbeiten zu Tage trat. So wurde unterhalb des Plattenbelags um das ehemalige Sportbecken herum eine massive Betonplatte entdeckt. Deswegen wurde eine Überplanung des an gleicher Stelle entstehenden neuen Mehrzweckbeckens nötig. Dank einer neu konzipierten Wassertechnik, die dadurch nötig wurde, konnte das Geld eingespart werden. Allerdings verschiebt sich der Zeitplan nach hinten, wie der Beigeordnete für Planen und Bauen, Volker Schlüter, berichtete.

„Vermutlich Mitte Mai” sei der neue Eröffnungstermin. Das sind gut zwei Wochen Verzögerung. Durch die unerwartete „freie Spitze” beim Badbau entschieden sich die Ausschussmitglieder, bei zwei Gegenstimmen aus der UWG, zum Bau einer weiteren Attraktion im Bad.

Eine so genannte „Zwillingsrutsche”, rund 23.100 Euro teuer, könnte integriert werden. „Die Rutsche erfordert einen größeren Aufwand, der sich jetzt sinnvollerweise miterledigen ließe”, so Schlüter. Weitere, eventuell für spätere Zeitpunkte vorgesehene Attraktionen wie acht Wildwasserkuppen (2280 Euro), eine Rutschinsel (8700 Euro), ein Sonnensegel (8900 Euro), ein Schiffchenkanal (15.000 Euro), eine Holz-Sonnenterrasse (13.000 Euro), eine Regenbogenrutsche (5000 Euro) oder auch eine Elefantenrutsche (7800 Euro) könnten später noch folgen.

Zwar riet Fred Fröschen (CDU) zum Abwarten, weil bei solch großen Projekten nie gewiss sein könne, was noch auf den Bauherren zukomme. Doch der Vorteil, die Rutsche schon jetzt einzubauen, überwog. „Dann müssen wir nicht mehr irgendwelche Sachen machen, während der Betrieb läuft”, schloss SPD-Sprecher Joachim Fröhlich.
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