Bahn steht still: Warten auf Bus und Taxi

Von: g.s./sas
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Auch am Polizeigebäude am Geilenkirchener Theodor-Heuss-Ring hatte eine Windböe ein Fenster zersplittert, dessen Scherben von der Feuerwehr beseitigt wurden.

Geilenkirchen. Wieder richtete ein Unwetter, einhergehend mit starken Sturmböen, am frühen Mittwochabend schwere Schäden in der Region an.

Von 17.54 bis 23.32 Uhr blieb die Bahnstrecke zwischen Aachen und Mönchengladbach aufgrund umgestürzter Bäume insbesondere bei Übach-Palenberg gesperrt (wir berichteten). Nur die Strecke von Geilenkirchen nach Herzogenrath konnte etwas früher, um 20.44 Uhr, wieder freigegeben werden, erklärte ein Bahnsprecher.

Die Feuerwehr Übach-Palenberg war im Einsatz, um den Fahrgästen beim Verlassen der Personenwagen zu helfen. Notärztin und Rettungspersonal standen ebenfalls bereit.

Bevor die Reisenden den Zug RB 23, der von Aachen nach Mönchengladbach unterwegs war und kurz vor Übach-Palenberg still stand, verlassen durften, mussten sie allerdings rund zwei Stunden im Zug warten. „Es ist zu gefährlich, sie aussteigen zu lassen, weil sie sich dabei verletzen könnten”, erklärte der Bahnsprecher auf Anfrage. „Es könnte sehr schnell passieren, dass sich jemand ein Bein bricht.” Das wolle man nicht riskieren.

Außerdem mache es keinen Sinn, die Menschen beim Unwetter auf den Gleisen herumwandern zu lassen.

Warum die Reisenden mehrere Stunden auf Bus und Taxis warten mussten, erklärte der Bahnsprecher so: „Aufgrund des Berufsverkehrs ließen sich leider nicht schneller Busse oder Taxis organisieren.” Zudem seien aufgrund des Unwetters besonders viele Taxis im Einsatz gewesen.

Die Feuerwehren im ganzen Kreis Heinsberg hatten an dem Abend alle Hände voll zu tun, um Bäume und Astwerk von Straßen und Wegen zu entfernen. Insgesamt kam es zu 90 Einsätzen. Im Selfkant wurde sogar ein Dach teilweise abgedeckt, hier musste der Straßenbereich wegen herabfallender Ziegel gesperrt werden.

Auch zur Polizeiwache Geilenkirchen musste die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken. Durch einen Windstoß war ein Fenster im ersten Stockwerk zugeschlagen und zersplittert. Scherben fielen auf das Vordach im Eingangsbereich, so dass für Besucher der Wache eine Gefahr bestand. Die Geilenkirchener Drehleiterbesatzung beseitigte die Scherben und somit auch die Gefahr.

Verletzt wurde bei dem Unwetter aber niemand.
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