Geilenkirchen - AWO-Projektteilnehmer beschäftigen sich mit verschiedenen Kulturen

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AWO-Projektteilnehmer beschäftigen sich mit verschiedenen Kulturen

Von: g.s.
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Mit einem bunten „Fest der Nationen” fand das Projekt in der AWO-Kindertagesstätte in Geilenkirchen seinen Abschluss. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Unter dem Motto „Eine Welt für alle - gemeinsam sind wir stark”, stand ein Projekt der AWO-Kindertagesstätte Stadtmitte Geilenkirchen, das sich über mehrere Monate mit den verschiedenen Kulturen beschäftigte.

Aus Anlass des Projektabschlusses veranstaltete das Familienzentrum ein „Fest der Nationen.”

Viele Gemeinsamkeiten

133 Kinder aus 20 Nationen haben hier am Beamtenweg einen Platz unter einem Dach. Rund 200 Familienangehörige und Freunde würdigten durch ihre Anwesenheit die Bemühungen der AWO-Kindertagesstätte um Integration und Völkerverständigung.

„Wir alle sind stolz darauf, dass Eltern vieler unterschiedlicher Nationalitäten und ihre Kinder anvertrauen, das sie unsere Bildungseinrichtungen besuchen und miteinander vieles voneinander lernen können”, blickte KiTa-Leiterin Ingrid Grein auf das bisher Erreichte.

Wochenlang hätten sich die Kinder und Erzieherinnen intensiv mit dem Thema „Eine Welt für alle” auseinandergesetzt und manches über die Kultur und das Brauchtum der jeweiligen Heimatländer erfahren. „Wir wurden offener füreinander und neugierig noch mehr zu erfahren. Wir stellten fest, das viele Gemeinsamkeiten vorhanden sind”, sagte Ingrid Grein.

Die Projektarbeiten seien anhand von Wandtafeln in den Räumen der Kindertagesstätte ausgestellt. Die Leiterin des Familienzentrums konnte neben dem stellvertretenden Bürgermeister Leonhard Kuhn auch AWO-Geschäftsführer Dieter Meurer und Fachberaterin Ulla Sevenich-Mattar unter den Gästen begrüßen.

Medien-Ecke

Schirmherr Theo Grein, Integrationsbeauftragter des Kreises Heinsberg, überbrachte die Grüße und einen Scheck im Namen von Landrat Stephan Pusch. Das Geld werde für die Medien-Ecke des Familienzentrums verwendet, erklärte die KiTa-Leiterin.

„Hier in dieser Kindertagesstätte ist das Thema Integration gar keines, denn hier wird die Integration bereits gelebt”, lobte Theo Grein die Arbeit der Einrichtung, bevor er sich bei einem Rundgang von den zahlreichen Aktivitäten im Rahmen des Festes ein Bild machte.

Neben einem Bühnenprogramm mit Gesang und Tanz, bei dem die Kinder mit einem Begrüßungslied in verschiedenen Sprachen den Anfang machten, standen den Besuchern die Räumlichkeiten des Kindergartens offen. Die Räume „strotzten vor Leben”, hier gab es Spezialitäten aus vieler Herren Länder, eine arabischer Tee-Ecke, Süßigkeiten, Aktionen und Vorführungen verschiedener Couleur. Kinderschminken, Zauberkünstler und Clown sowie eine Fotoecke sorgten ebenfalls für Unterhaltung.

Viel Beachtung fand der Gospelchor „Sycomore” mit aus dem Kongo stammenden Akteuren, der in seiner Muttersprache „Lingala” sang.
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