Geilenkirchen-Würm - Aus der Uniform ins Dirndl und Lederhose

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Aus der Uniform ins Dirndl und Lederhose

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O´zapft is: Nach dem gelungenen Fassanstich durch Georg Schmitz stoßen Leonhard Kuhn, Josef Kouchen (v.r.) und Gerd Grundmann (l.) auf das Würmer Oktoberfest an. Foto: Schützen

Geilenkirchen-Würm. Stimmung war beim 8. Oktoberfest der St.- Gereon-Schützenbruderschaft in Würm angesagt. Alljährlich feiert hier die Bevölkerung nach Vorbild der Bayern, wobei das Fest mit dem Patrozinium verbunden ist.

Aus diesem Grund begannen die Feierlichkeiten mit der Patronatsmesse in der St.-Gereon-Kirche. Hier wurden während des Gottesdienstes Königin Ruth Schneider, Jugendprinz Thomas Küppers und Schülerprinzessin Helene Bammert proklamiert.

Angeführt vom Musikcorps Würm, marschierten die Schützen zum Ehrenmal, wo ein Kranz niedergelegt wurde. Im bajuwarischen Weiß-Blau geschmückten Gereonhaus angekommen, bedankte sich Brudermeister Gerd Grundmann bei den Majestäten des vergangenen Jahres mit Erinnerungsorden und Blumensträußen.

Schießmeister Wolfgang Göttel nahm zusammen mit Gerd Grundmann die Ehrung der beim Wettbewerb um das Leistungsabzeichen erfolgreichen Schüler- und Jungschützen vor. Zwei musikalische Beiträge des Musikcorps beendeten den offiziellen Teil des Abends.

Nachdem die Schützenbrüder und -schwestern kurz ihre Uniform gegen Lederhose und Dirndl getauscht hatten, sollte es nicht mehr lange bis zum Fassanstich auf sich warten lassen. Das im Gereonhaus aufgebaute Partyzelt sorgte für besonderes Flair und Gemütlichkeit.

Die Würmer Bürger warteten nun gespannt auf den Fassanstich, der das Oktoberfest eröffnen sollte. Mit dem Hauptdarsteller in den Selfkantkrimis und „Rasendem Reporter” George Schmitz hatte sich die Bruderschaft einen Mann zum Anstich ausgesucht, der noch nie in seinem Leben Bier getrunken hatte. „Das geht als Novum in unsere Vereinsgeschichte ein”, schmunzelte Brudermeister Gerd Grundmann, der beim anschließendem Bierzapfen behilflich war.

Zwei Schläge benötigte Georg Schmitz, und der Zapfhahn war drin. Mit schlichter Cola im Bierkrug stieß er zusammen mit dem „trinkfesten” Brudermeister und ebenso erfahrenen Ortsvorsteher Leonhard Kuhn samt Bezirksbundesmeister Josef Kuchen auf das Oktoberfest an.

Zu den bayerischen Traditionsspielen, die im Laufe des Abends für Fröhlichkeit und Ausgelassenheit sorgten, zählten Wettmelken, Bierkrugstemmen, Brettnageln und der Paarwetttanz, dies zu den Klängen des Zillertaler Hochzeitsmarsches.

Während die Löscheinheit Würm an der Zapftheke das Sagen hatte, sorgten sich die Schützenfrauen um die Beköstigung der Gäste, die gern bei Haxen, Kassler und Brezel zugriffen.
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