Geilenkirchen - Auf dem Weg zu einem Europa der Kommunen

Auf dem Weg zu einem Europa der Kommunen

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Mit Norbert Spinrath, Alexander Alvaro, Thomas Fiedler, Dr. Nicole Denis Rademacher, Sabine Verheyen und Stefan Engstfeld (v.links) war das Podium beim Europa-Bürgerforum in Geilenkirchen hochkarätig besetzt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Europa scheint als Einheit bei den Menschen in Deutschland noch nicht angekommen zu sein. Das machte eine Diskussion mit Europa-Politikern in der Aula der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule deutlich, die sich auch zum Ziel gesetzt hat, ein vereinigtes Europain den Köpfen zu verankern.

Geilenkirchen ist eine von nur 15 Städten bundesweit, die das Institut für Europäische Partnerschaften und Internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ) für das Europa-Bürgerforum auserwählt hat. Unter dem Motto „Mitreden über Europa” hatte das IPZ in Zusammenarbeit mit der Stadt Geilenkirchen und im Auftrag der Europäischen Kommission aktuelle EU-Politik zur Diskussion gestellt.

Die beiden Europaabgeordneten Sabine Verheyen aus Aachen (CDU) und der Portugiese Alexander Alvaro (FDP) sowie der Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld (Grüne), SPD-Kreisvorsitzender Norbert Spinrath und Bürgermeister Thomas Fiedler stellten sich den Fragen der knapp 50 interessierten Bürger.

Die Europajuristin Dr. Nicole Denis Rademacher aus Bonn moderierte die Veranstaltung. „Diese Stadt hat ein überproportional großes europäisches Engagement vorzuweisen”, machte Geilenkirchens Bürgermeister eingangs deutlich.

Die Einstellung der Geilenkirchener sei eine „Haltung des Offenseins für Europa”, und auch bei der Städtefreundschaft mit Quimperlé seien die Bürger überproportional engagiert. Der Leiter der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule, Uwe Böken, ging noch kurz auf das internationale Engagement der Schule ein und nannte hier die Partnerschaft mit Schulen in Estland und Israel.

Dr. Nicole Denis Rademacher gab den Startschuss für die lockere Diskussionsrunde, bei der Schüler der Gesamtschule die Fragen stellten. Clemens Treuling wollte von den Politikern wissen, inwieweit das EU-Parlament wichtig für die Kommunalpolitik ist. „Die Kommunen finden im EU-Parlament viel Beachtung. Es gibt viele Themen, wo die Europäische Union direkte Auswirkungen auf Kommunalpolitik hat”, antwortete Sabine Verheyen.

Im Rat der Regionen könnten die Kommunen ihre Positionen vertreten. „Ich bin froh, dass wir auf dem Weg sind, Europa zu einem Europa der Kommunen zu machen”, warf Norbert Spinrath ein. „Wir profitieren direkt vom Geld aus Brüssel”, nannte Thomas Fiedler einen finanziellen Aspekt. Das zeige sich in der Förderung zahlreicher Projekte in der Region durch die EU.
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