Geilenkirchen - Amtsgerichtsdirektor Anselm Pütz geht in den Ruhestand

Amtsgerichtsdirektor Anselm Pütz geht in den Ruhestand

Von: Wilfried Rhein
Letzte Aktualisierung:
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Nützliches für Aktivitäten im Ruhestand und reichlich Blumen nahm Amtsgerichtsdirektor Anselm Pütz (2.v.r.) entgegen. Unter anderem von (v.r.) Richterin Marianne Müller-Ohligschläger, Landgerichtspräsident Dr. Stefan Weismann und Mitarbeiterin Ingrid Welter. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Worauf Mitarbeiter so alles achten! Der Chef, plauderten Montagmittag ganz Aufmerksame aus, bewege sich durchs Haus stets mit seinem Schlüsselbund, dessen Einzelstücke er unablässig rasseln ließe.

Darauf hatten ihm Manfred Odinius und Norman Kracht nun ein Lied gewidmet. Ihm, dem scheidenden Amtsgerichtsdirektor Anselm Pütz, der so gerne mit den Schlüsseln klingelt. Titel: „Der Klingel-Pütz”.

Anselm Pütz ist am Dienstag noch im Amt. Letzter Tag für den 65-Jährigen mit offiziellen Terminen, die er bis zur letzten Minute nach Recht und Gesetz abwickelt. Eben diese Zuverlässigkeit war nur ein positives Merkmal, das die Redner am Montagmittag auf der zweiten Etage des Amtsgerichtshauses hervorhoben.

Familiärer Arbeitsalltag

„Machen Sie es mir bitte leicht”, bat Anselm Pütz, „der Abschied fällt mir schwer.” Er schilderte, dass es ihm ein Anliegen gewesen sei, den Arbeitsalltag familiär zu gestalten. „Ich bin keinen Tag wirklich ungern zum Dienst gekommen”, gestand der Vorsitzende des Geilenkirchener Schöffengerichts.

Vor zahlreichen Gästen aus dem richterlichen Kollegenkreis, darunter Amtsvorgänger Dr. Heinz Bierth, der Anwaltschaften, des Kreises Heinsberg, der Stadt Geilenkirchen, der Polizei und vielen weiteren gesellschaftlichen Gruppen hielt der Präsident des Landgerichts, Dr. Stefan Weismann, fest, Anselm Pütz´ Tätigkeit als Richter sei nicht nur dessen Arbeit gewesen, sondern Berufung.

Teil der Gesellschaft

Justiz habe der Gerichtsdirektor als Teil der Gesellschaft betrachtet und so gehandelt: „Sie haben unbedingte Zuverlässigkeit bewiesen, großes Fachwissen mit Menschenfreundlichkeit gepaart.” Auch außerhalb der Dienstzeit sei von Anselm Pütz viel für den Staat geleistet worden. Als Beispiel nannte Dr. Stefan Weismann die Fachvorträge in Rechtskunde vor Schülern oder Soldaten.
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