Gangelt - Am frühen Morgen auf Kräutersuche

Am frühen Morgen auf Kräutersuche

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Immer wieder ein herrliches Bild: die Kräuterweihe in Vintelen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Die Kräuterweihe an der Kapelle in der Vintelener Feldflur ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil im kirchlichen Jahreskalender geworden. Jahr für Jahr kommen mehr Besucher, um an diesem Festgottesdienst in der freien Natur teilzunehmen.

Weihbischof Dr. Johannes Bündgens hatte vor zwei Jahren zum 20-jährigen Bestehen der Kräuterweihe in dieser Form nicht schlecht gestaunt, als er 400 Gläubige rund um das Kleinod begrüßen konnte. Vor 20 Jahren kam der damaligen Gangelter Pfarrer Ralf Freyaldenhoven auf die Idee.

Es war die Zeit, als die Weggemeinschaft der Pfarren der Gemeinde Gangelt ihre Anfänge nahm und es mit Stahe, Hastenrath und Gangelt den ersten Verbund gab. Pfarrer Freyaldenhoven wollte damit das Miteinander stärken. Und Vintelen, quasi neutraler Boden zwischen den Pfarren, bot sich hier an.

Aber Pastor Freyaldenhoven hatte nicht nur an den geistlichen Teil der Kräuterweihe gedacht, sondern besann sich auch auf den großen Hof und die Gastfreundschaft der Familie Horrichs im zweitkleinsten Dorf der Gemeinde Gangelt.

Nach der Feier an der Kapelle zog man schon gleich beim ersten Treffen zum Gut Horrichs, wo man in Form des einen oder anderen Likörs erläutert bekam, was man aus Kräutern noch machen kann. So soll es nun auch am 16. August wieder sein.

Die Kapelle wird von der Dorfgemeinschaft hergerichtet; gleiches geschieht auf dem Horrichs-Hof. Die Kräuter werden früh morgens am gleichen Tag gesucht. Die Stellen kennt Christel Horrichs, verrät sie aber nur vage. „In Stahe gibt es ein paar, am Flugplatz, aber auch rund um Vintelen!”

Rund 120 Sträuße werden dann gebunden und gegen ein kleines Entgelt an die Gäste verkauft.
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