Geilenkirchen - Als Nora Tschirner die Stadt an der Wurm besuchte

Als Nora Tschirner die Stadt an der Wurm besuchte

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Produzent Jakob Claussen (r.) und Regisseur Elmar Fischer beim Dreh in Geilenkirchen mit Nora Tschirner, Dominik Raacke, Leslie Malton, Max von Pufendorf und Nora Binder (von links). Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Lange haben die Fans abendfüllender Unterhaltung gewartet, nun ist es endlich soweit. „Offroad“, der im Herbst 2010 in Teilen in Geilenkirchen gedrehte Kinofilm, beschert auch den TV-Zuschauern am kommenden Donnerstag jede Menge lustige Action.

Um 20.15 Uhr strahlt das ZDF die Komödie zur besten Sendezeit aus, und wer den Streifen nicht im Kino gesehen hat, darf gespannt sein auf 90 Minuten Unterhaltung.

Der in Berlin lebende und in Geilenkirchen aufgewachsene Regisseur Elmar Fischer hat ziemlich zu Beginn für die Produktion aus dem Hause Claussen+Wöbke+Putz in Co-Produktion mit dem US-Giganten Paramount Pictures sowie dem ZDF seine Heimatstadt knapp zehn Minuten lang in Szene gesetzt. Gedreht wurde außerdem in Berlin und Düsseldorf.

Die Hauptrolle der Meike übernimmt Tatort-Kommissarin Nora Tschirner (bekannt auch aus „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“). Ihre Eltern werden von Dominic Raacke, bekannt als Berliner Tatort-Kommissar und der US-Schauspielerin Leslie Malton (Der große Bellheim) gespielt.

Eine weitere Hauptrolle ist mit Elyas M’Barek („Fack ju Göhte“) besetzt, der sich zwischenzeitlich zu einem Top-Star des deutschen Kinos hochgespielt hat. Außerdem sind Nora Binder („Mein Leben und ich“, „Doktor Martin“) sowie Max von Pufendorf („Buddenbrooks“, „Crazy“), Axel Milberg („The International“, „Doktor Martin“, „Silberhochzeit“), Wolfgang Stumph („Stubbe“, „Go Trabbi Go“) und Theresa Weißbach dabei.

Hörner am Kühlergrill

Die Stadt an der Wurm wurde durch die Dreharbeiten seinerzeit vom Hollywood-Fieber erfasst. Die Bürger werden noch an die Dreharbeiten zurück denken, als die Filmcrew drei Wochen lang in Geilenkirchen sowie in manchen Außenorten mit viel technischem Gerät auffuhr und wichtige Filmsequenzen für die Kinoproduktion drehte. Viele erinnern sich auch daran, dass eine seltsames Gefährt mit Hörnern am Kühlergrill einen halben Tag lang zwischen Heinsberg und Tripsrath hin und her fuhr, bis die entsprechende Szenen im Kasten waren.

Auch Schützenbruderschaften aus dem Stadtgebiet spielen eine tragende Rolle, davon können sich die Zuschauer am Donnerstag überzeugen. 13 Monate nach Abschluss der Dreharbeiten wurde im Alsdorfer Cinetower der rote Teppich ausgerollt, auf dem sich die Stars der Action-Komödie ihren Weg ins Kino bahnten. Bei der Premiere freuten sich besonders viele Geilenkirchener auf das Ergebnis cineastischen Schaffens und auch jene, die die Action-Komödie noch nicht gesehen haben, dürfen sich nun am Donnerstag auf den Top-Tipp vieler TV-Zeitschriften freuen.

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