Äpfelchen vom Mann mit dem Bart verdienen

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Ein buntes Angebot gab es wieder an den rund 120 Ständen auf dem 21. Nikolausmarkt in Gangelt. Diesmal förderte sogar das Wetter den harmonischen Verlauf. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Es ist nicht gerade originell, einen Bericht mit dem Blick aufs Wetter zu beginnen. In Gangelt, zumal wenn Nikolausmarkt ist, aber ein Muss. Selbst Bürgermeister Bernhard Tholen sagte den Gästen bei der 21. Auflage des Marktes rund um die Gangelter Altstadt erst ein Willkommen, als er sich ausführlich mit dem Nikolausmarkt-Wetter der vorigen Jahren befasst hatte.

Von Sturm, von Regen und sogar von Schneefall wusste er zu berichten. Davon konnte man am Sonntag bis hinein in den späten Nachmittag glücklicherweise nichts sehen. Sogar die Sonne lugte ab und an aus dem Wolken hervor.

Weg vom Wetter, hin zu denen, die Jahr für Jahr den Nikolausmarkt ermöglichen. Bernhard Tholen sagte dem Organisationsteam um Karl-Heinz Milthaler Dank für die geleistet Arbeit, die auch eine großartige Werbung für den Ort sei.

Rund 120 Anbieter hatten sich in diesem Jahr zwischen Heinsberger- und Bruchstraße eingefunden und boten zum großen Teil weihnachtliche Artikel an. Viele Hobbykünstler sind Stammgäste in Gangelt. Sie finden hier stets ein dankbares Publikum, denn Ware, die nicht „von der Stange” ist, gehört zu den beliebten Weihnachtsgeschenken.

Star der Kinder

Von Weihnachtsmännern in allen Formen, Gestecken, über Krippen mit Figuren, Baumschmuck und allem Drumherum ging es zum Kunsthandwerk, Selbstgebackenem, Hochprozentigem, Glühwein und all dem, was einen schönen Weihnachtsmarkt ausmacht.

Was den Gangelter Markt unter anderem prägt, trägt er im Namen: St. Nikolaus gibt sich die hier Ehre und ist bei Kindern der große Star. Ob strahlende Augen, skeptische Blicke oder hier und da sogar eine Träne - am Ende bekamen alle ihren Apfel vom Mann dem Rauschebart. Bei denen, die der Nikolaus für „zu alt” hielt, also solche im Teenageralter, gab es den Apfel erst, wenn ein passendes Gedicht aufgesagt wurde.

Die Umgestaltung der Bruchstraße sorgte für wesentlich mehr Platz zwischen den Buden. Sogar am Nachmittag, als die meisten Gäste im Ort unterwegs waren, hielt sich das Gedränge im Rahmen. Auf dem Markt und in der Heinsberger Straße waren einige Lücken zwischen den Ständen geblieben.

Musik gab es nicht nur aus dem Lautsprecher. Das Bläserensemble der evangelischen Kirchengemeinde spielte, dazu die Musiker von St. Hubertus sowie die Band „Four Fun” und auch „New Generation” aus den Niederlanden.
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