5000 Euro Mehrkosten bei Hotelabriss
Nicht nur, dass der Abriss des Palenberger „Hotel Ernst” sich wegen Auflagen der Deutschen Bahn verzögert, er wird auch noch um über 5000 Euro teurer. Foto: Markus Bienwald
Im Vorfeld war zu hören, dass der gesamte Abriss ursprünglich rund 16000 Euro kosten sollte. Doch wie Ralf Kouchen von der Stadtverwaltung in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mitteilte, sorgt die Umwidmung von „Bahnhof” zu „Haltepunkt” im Rahmen der Umbaumaßnahmen am Übach-Palenberger Bahnhof für die Mehrkosten.
Die Bahn braucht, neben einer Vorlaufzeit von 16 Wochen, um das betroffene Gleis zwei während der Abbrucharbeiten möglichst zu umgehen, noch Weiteres. So muss die Stadt zusätzlich einen Statiker einschalten und auch die Mehrkosten für einen so genannten „Bahnüberwacher” tragen. Dabei gehe es eigentlich nur um eine direkt am Gleis gelegene Außenmauer des baufälligen Gebäudes. Und die soll, nach Wunsch der Bahn, nun auch noch in der verkehrsärmeren Nachtzeit abgerissen werden.
Dabei hatte die Stadt Mitte 2008 mit dem Erwerb des „Hotel Ernst” gehofft, einen dauerhaften Schandfleck möglichst schnell zu beseitigen. „Mit dem Bau der Wurmtalbrücke in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, begann sich das Umfeld des Hotels Ernst zu einem städtebaulichen Missstand zu entwickeln”, so drastisch formulierte es damals die Stadtverwaltung.
Das „Hotel Ernst”, früher am Bahnübergang gelegen, verfällt zusehends. Im Zusammenhang mit der „Städtebaulichen Sanierungsmaßnahme Wurmtal” wird auch die Umgebung des leerstehenden Gebäudes beschrieben. So gebe es durch die unmittelbare Nachbarschaft der Bahn eine nicht wegzudiskutierende Lärmbelästigung und, so wörtlich „die vom verfallenden Gebäude ausgehenden Missstände beeinflussen das gesamte Umfeld”.
Leserkommentare
Die Bahn braucht, neben einer Vorlaufzeit von 16 Wochen, um das betroffene Gleis zwei während der Abbrucharbeiten möglichst zu umgehen, noch Weiteres. So muss die Stadt zusätzlich einen Statiker einschalten und auch die Mehrkosten für einen so genannten „Bahnüberwacher” tragen. Dabei gehe es eigentlich nur um eine direkt am Gleis gelegene Außenmauer des baufälligen Gebäudes. Und die soll, nach Wunsch der Bahn, nun auch noch in der verkehrsärmeren Nachtzeit abgerissen werden.
Dabei hatte die Stadt Mitte 2008 mit dem Erwerb des „Hotel Ernst” gehofft, einen dauerhaften Schandfleck möglichst schnell zu beseitigen. „Mit dem Bau der Wurmtalbrücke in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, begann sich das Umfeld des Hotels Ernst zu einem städtebaulichen Missstand zu entwickeln”, so drastisch formulierte es damals die Stadtverwaltung.
Das „Hotel Ernst”, früher am Bahnübergang gelegen, verfällt zusehends. Im Zusammenhang mit der „Städtebaulichen Sanierungsmaßnahme Wurmtal” wird auch die Umgebung des leerstehenden Gebäudes beschrieben. So gebe es durch die unmittelbare Nachbarschaft der Bahn eine nicht wegzudiskutierende Lärmbelästigung und, so wörtlich „die vom verfallenden Gebäude ausgehenden Missstände beeinflussen das gesamte Umfeld”.



