Geilenkirchen-Grotenrath - 500 Reibekuchen und jede Menge Arbeit für einen guten Zweck

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500 Reibekuchen und jede Menge Arbeit für einen guten Zweck

Von: g.s
Letzte Aktualisierung:
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Während die fleißigen Damen der Katholischen Frauengemeinschaft Grotenrath einen Zentner Kartoffel zu Reibekuchen verarbeiten, schauen sich zahlreiche Besucher auf der Missionsausstellung um. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Grotenrath. Seit fast vier Jahrzehnten veranstaltet die Missionsgruppe der Frauengemeinschaft Grotenrath ihre alljährliche Ausstellung für einen guten Zweck. Die monatelange Vorbereitung und zeitaufwendige Arbeit wurde am Sonntag durch regen Zuspruch von Seiten der Bevölkerung belohnt.

Viele Menschen kamen zum Missionsbasar in die Räumlichkeiten der alten Schule, schauten sich bei den Frauen um, nahmen an der Verlosung teil, stöberten in dem Angebot der feil gebotenen Waren oder genossen ein paar gesellige Momente bei Kaffee und Kuchen in der eigens eingerichteten Cafeteria.

Küche bleibt kalt

Wie in den vergangenen Jahren wurden auch wieder Reibekuchen gebacken, so dass die Küche zu Hause ruhig einmal wieder kalt bleiben konnte.

Über ein Zentner zu 500 Reibekuchen verarbeitete Kartoffel fand wie schon in den Jahren zuvor reißenden Absatz. Der Schwerpunkt liegt neben dem Essen und Trinken beim Grotenrather Basar auch auf dem Verkauf von Handarbeiten und Dekorationsartikeln.

Die Leiterin der Katholischen Frauengemeinschaft Grotenrath, Marianne Horn und mehr als ein Dutzend „helfender Hände“ waren den ganzen Tag über pausenlos im Einsatz.

1973 wurde die Katholische Frauengemeinschaft Grotenrath von Josefine Rütten gegründet und bereits ein Jahr später veranstalteten die Frauen den ersten Missionsbasar. Seitdem unterstützen sie mit dem Erlös der Ausstellung das Projekt „Kinder in Not“ und bedürftige Kinder der hiesigen Tafel, um ihnen ein paar Weihnachtswünsche erfüllen zu können.

„Diese Veranstaltung besuchen wir gerne, weil wir wissen, Gutes damit zu tun“, sagen einige Besucher. Die Spenden setzen sich zusammen aus dem Verkauf der angebotenen Weihnachtsartikel, Adventskränze, Bastel-, Strick- und Häkelarbeiten, Decken, Gestecke, Bilder, Schmuck, der selbst gemachten Gelees, Marmeladen und Liköre, aus dem Verkauf von Kaffee und der von Grotenrather Frauen für die Cafeteria selbst gebackenen Kuchen sowie einer reichlich bestückten Tombola. Und das Geld gaben die Gäste sichtlich gerne.

Auch stricken, häkeln und basteln die aktiven „Handarbeiterinnen“ der rund 200 Mitglieder zählenden Frauengemeinschaft regelmäßig im Pfarrhaus Grotenrath, um so pünktlich zu Weihnachten ein umfangreiches Warenangebot anbieten zu können.

Tatkräftige Hilfe

Viele junge Frauen aus der Dorfgemeinschaft unterstützen durch ihre tatkräftige Hilfe die Missionsausstellung. Alljährlich hat der Missionskreis auch Lepra-Decken im Angebot.

Ortsvorsteherin Resi Hensen stattete der Missionsausstellung ebenfalls einen Besuch ab und lobte all die Frauen, die selbst im fortgeschrittenen Alter noch kräftig mit anpackten und so den Basar zu einer festen Einrichtung im kulturellen Leben des Dorfes machten.

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