Geilenkirchen-Würm - 28 Schützen-Bruderschaften beim Empfang in Haus Basten

28 Schützen-Bruderschaften beim Empfang in Haus Basten

Von: g.s.
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Leonhard Kuhn, Josef Kouchen (obere Reihe v.r.) sowie Andreas Tegtmeyer (oben 2.v.l.) gratulieren im Haus Basten den Vertretern der siegreichen Schießmannschaften. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Rund 50 Jahre lang dokumentierte die Stadt Geilenkirchen ihre Wertschätzung für das Schützenwesen, indem sie die Majestäten und Würdenträger der 28 Bruderschaften zu einem Empfang in das Haus Basten einlud.

Der früher traditionelle Schützenempfang fand am Samstag zum fünften Mal in Folge nicht auf Einladung der Stadt sondern auf Initiative des Schützenbezirksverbandes Geilenkirchen statt. Bekanntlich hatte Bürgermeister Thomas Fiedler die Veranstaltung vor fünf Jahren abgesagt, weil die Stadt aufgrund der finanziellen Lage die Kosten nicht mehr übernehmen könne.

Das Haus Basten steht den Schützen aber dankenswerterweise noch für ein paar gesellige Stunden zur Verfügung und so konnte Bezirksbundesmeister Josef Kouchen rund 60 Vertreter der Bruderschaften willkommen heißen. Kouchen ging in seiner Rede kurz auf die Höhepunkte in 2014 ein und erwähnte hier besonders den Empfang aus Anlass der Ehrung von Bundesschülerprinz Simon Paulussen sowie das erfolgreiche Bezirksschützenfest in Grotenrath. Zudem hob Josef Kouchen die Teilnahme an der Heiligtumsfahrt in Aachen und am Bundesschützenfest in Kerkrade hervor.

Bei beiden Festivitäten habe der Bezirksverband Geilenkirchen die stärkste Teilnehmergruppe von allen aus ganz Deutschland vertretenen Schützenbezirken gestellt. Im Kreise der Brudermeister, Könige, Kaiser, Prinzen und ranghohen Vertreter der Schützenbruderschaften fühlte sich auch der stellvertretende Bürgermeister Leonhard Kuhn wohl, ist er doch selber ein aktiver Schützenbruder. „Nach vorne schauen und die Tradition bewahren“, appellierte Kuhn an die Schützenbrüder und -schwestern.

Bei Schützen gehe es über den Schießsport hinaus um Tradition und Kultur, aber auch um Zusammenhalt. Schützen seien seit dem Mittelalter freie Bürger gewesen, die ihre Stadt schützen wollten. Schützen hätten sich immer der Gemeinschaft verpflichtet gefühlt, Bürgersinn und Gemeinwohl hätten für sie immer eine Lebenseinstellung bedeutet. In Geilenkirchen könne mit Stolz auf eine lange Schützentradition zurück geblickt werden, in der sowohl der Schießsport und die Jugendarbeit, als auch Geselligkeit und Pflege des heimatlichen Brauchtums ihren festen Platz hätten. Im Rahmen des Schützenempfangs im Haus Basten fand auch die Ehrung der siegreichen Teams des kürzlich in Würm ausgerichteten Stadtpokalschießens 2014 statt. Leonhard Kuhn, Josef Kouchen und Ehrenbezirksjungschützenmeister Andreas Tegtmeyer händigten den vier besten Mannschaften die Pokale aus.

Die Sieger des Stadtpokalschießens: 1. St. Hubertus Schützengesellschaft Waurichen; 2. St. Johannes Schützenbruderschaft Prummern; 3. St. Gereon Schützenbruderschaft Würm; 4. St. Petri und Pauli Schützenbruderschaft Immendorf.

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