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2200 Unterschriften für die Öffnung der Aachener Straße

Von: mabie
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Helmut Lentz (l.) und Manfred Latour (M.) von der Aktionsgemeinschaft Palenberg überreichten Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll 2200 Unterschriften für die Öffnung der Aachener Straße. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. 2200 Unterschriften haben die Gewerbetreibenden im Geschäftszentrum Palenberg seit November für die Öffnung der Aachener Straße gesammelt. Sie endet schon seit vielen Jahren in einer Sackgasse.

Das könnte sich bald ändern, die Sitzung des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses am 19. November hat hier sieben mögliche Alternativen aufgezeigt. Auch erweiterte Wendehammer - und damit Sackgassenlösungen - waren dabei.

Doch noch steht eine politische Entscheidung aus. Möglich wären auch verschiedene Kreuzungslösungen oder der immer wieder angebrachte Kreisverkehr, für den sich diese 2200 Unterzeichner ebenfalls aussprachen. Bei der Übergabe der Unterschriften durch Helmut Lentz und Manfred Latour von der Aktionsgemeinschaft Palenberg an Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll war deren Votum pro Kreisel einstimmig.

„Wir hoffen, dass auf Wunsch der Bürger und Geschäftsleute schnellstmöglich ein Kreisverkehr hier hinkommt”, erklärte der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft, Manfred Latour. „Damit könnte das Geschäftsleben in Palenberg etwas vorangetrieben werden”, unterstrich er. So würden die Verkehrsströme bislang an den Geschäften vorbeigeführt, auch wenn große Schilder hier auf das Zentrum hinweisen. Schon kurz nach der Vorstellung im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss hatten die Geschäftsleute die Aktion gestartet, Ende Januar wurden die Unterschriftenlisten dann geschlossen.

Die symbolische Übergabe des Papierpackens ließ auch dem Ersten Bürger Raum für einen Kommentar. „Circa 2200 Unterschriften sprechen eine deutliche Sprache”, so Schmitz-Kröll, „sie zeigen deutlich den Bürgerwillen auf”. Vor dem Hintergrund, dass die Stadt durch die Zuweisungen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung, hätte die Stadt, so der Verwaltungschef weiter, die Möglichkeit, diesen Bürgerwillen „kostenneutral” umzusetzen.

Schließlich erhalte die Stadt 2,808 Millionen Euro aus diesem Topf, wovon 996.000 Euro für Infrastrukturmaßnahmen wie diese verwandt werden könnten.

Ob es soweit kommt, muss allerdings der Rat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 10. Februar, entscheiden.

Im Haushaltsentwurf, der dann ebenfalls diskutiert wird, ist der Ansatz für den Kreisverkehr schon drin, bestätigte der Bürgermeister auf Nachfrage.
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