174 Höhenmeter in voller Montur gemeistert

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Sie stürmten für den Löschzug Ubach beim „Skyrun” den Düsseldorfer Fernsehturm: Alexander Mahr, Daniel Schmitz-Kröll, Christoph Savoir und Thomas Kindler (unten, v.l.), sowie Tobias Schmitz-Kröll, Martin Savoir, Christian Weißborn und Denis Sperber (oben, v.r.). Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg/Düsseldorf. 174 Höhenmeter in Form von 960 einzelnen Treppenstufen: dieser Herausforderung haben sich jüngst acht gestandene Wehrleute des Löschzuges Übach der Freiwilligen Feuerwehr gestellt.

Da in der ehemaligen Zechengemeinde am Stück eine solche Zahl von Treppen kaum zu finden ist, reisten die acht gemeinsam mit vielen Begleitern und Angehörigen nach Düsseldorf. Der dortige „Rheinturm”, wie der von 1979 bis 1982 erbaute Fernsehturm offiziell heißt, bot beste Möglichkeiten für den diesjährigen „Skyrun”.

Dabei müssen Feuerwehrmänner in der schweren, kompletten Schutzbekleidung, die bei einem Brandeinsatz getragen wird, so schnell wie möglich die 960 Stufen bezwingen. „Das bedeutet Überjacke, Überhose, Stiefel, Handschule und Helm”, erklärt Daniel Schmitz-Kröll vom Löschzug Übach, „dazu kommt ein Atemschutzgerät als zusätzlicher Ballast”.

Zielpunkt im insgesamt 240,5 Meter hohen Fernsehturm war das Restaurant. Doch bevor es soweit kommen konnte, war viel Training nötig. „Früher haben wir dazu den Wasserturm der Bergehalde in Übach genutzt”, erinnert sich Daniel Schmitz-Kröll. Das geht derzeit nicht, da noch Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten den Zutritt verhindern. Gemeinsam mit seinem Partner Christoph Savoir hat Daniel bereits 2008 am „Skyrun” teilgenommen.

Damals wurden sie mit einer Zeit von 11:28 Minuten 42. in ihrer Klasse von 151 Rängen. Bei der diesjährigen Auflage waren es schon 266 Teams, die erfolgreich den Lauf beendeten. „Manche waren aber schon unterwegs derart erledigt, dass sie einfach auf den Treppen liegenblieben”, berichtet Alexander Mahr, der gemeinsam mit Tobias Schmitz-Kröll ein zweites Team aus Übach bildete.

Natürlich durften auch eigene Teamnamen nicht fehlen: „Team Glück auf!” waren Christoph Savoir und Daniel Schmitz-Kröll, „Au Hur, is dat hoch!” nannten sich Martin Savoir und Denis Sperber, als „Waldorf & Statler” gingen Thomas Kindler und Christian Weißborn ins Rennen, und „We will survive” überschrieben die Youngster Alexander Mahr und Tobias Schmitz-Kröll ihre Crew.

Doch obwohl die Anforderungen extrem waren und der Lauf wirklich hart war, hat es Spaß gemacht. „Alle Teams waren mit ihrer persönlichen, aber auch mit der Gesamtleistung zufrieden, alle erreichten das Ziel und”, lacht Schmitz-Kröll, „alle blieben sogar unter 20 Minuten”.

Das „Team Glück auf!” landete schließlich mit 11:50 Minuten auf Rang 71, „Au Hur, is dat hoch!” wurden mit 11:55 Minuten 76., „Waldorf & Statler” belegten mit 17:19 Minuten Platz 221 und auf Nummer 239 folgten „We will survive”. Derart geschlaucht, blieb aber dennoch genügend Puste, um die „Bluelight-Party” am Fuße des Fernsehturms zu stürmen und die erfolgreiche Teilnahme zu feiern.
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