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15 Wetterfrösche in der Teverener Heide

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Fred Heeren im Tower des Nato-Flugplatzes in der Teverener Heide: 15 „Wetterfrösche” sind in der „Meteorological Branch” des Awacs-Verbandes tätig. Foto: Henk Havik

Geilenkirchen-Teveren. Sie sitzen in der Teverener Heide an den Computern und haben das Wetter weltweit auf dem Bildschirm - die 15 Meteorologen der Nato-Frühwarnflotte Awacs. Fünf kommen aus den Niederlanden, jeweils einer aus Belgien und aus Dänemark, acht sind Deutsche.

Der Niederländer Etienne Kerkhoffs (34), ein „Weather Forecaster”, wirft einen Blick auf den Monitor. Von Luxemburg bis ins Rheinland hinein erstreckt sich noch ein dichtes Wolkenband, das nach Westen abzieht. In Tunesien ist es bewölkt, in Irland regnet es.

„In zwei Stunden scheint in Geilenkirchen die Sonne”, sagt er. Aber, meint Fred Heeren (58), niederländischer „Weather Observer” und seit 24 Jahren einer der „Wetterfrösche” in der Teverener Heide, trocken: „Schönes Wetter ist langweilig, da gibt es nichts zu tun”.

Jeden Tag schlagen die Metereologen eine Datenmenge von sechs Gigabyte um, die über drei Satellitenverbindungen einlaufen, schildert Rob de Wolff (50), ebenfalls Niederländer und „Chief Meteorological Branch”.

Selbst Messwerte von den Flugplätzen in Moskau oder Minsk können, nachdem der „Eiserne Vorhang” zerrissen worden ist, abgerufen werden. Heute sind zivile und militärische Meteorologen weltweit vernetzt.
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