Zu Beginn des Zeltlagers eine Schatzsuche im Wald

Von: lbe
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Muntere Truppe: Die Ferienspie
Muntere Truppe: Die Ferienspiele des Seelsorgebezirkes St. Barbara haben begonnen, und die 58 Kinder mit ihren 16 Betreuern freuen sich auf die kommenden zwei Wochen. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. „Ist das ein Laubbaumblatt?” „Ja, das ist ein Laubbaumblatt!” Die Kinder fragten ihren Betreuern ein Loch in den Bauch. Und dies aus gutem Grund.

Gleich nach dem ausgiebigen Frühstück mit Marmeladen- und Nutellabrötchen, stapften die rund 58 Kinder, die an den 18. Ferienspielen des Seelsorgebezirkes St. Barbara teilnahmen, gut gestärkt vom Pfarrhaus in Richtung Wald, um dort Blätter & Co. zu sammeln.

Gleich zu Beginn des zweiwöchigen Programms, hatten die Kinder zunächst während einer Rallye durch den Wald und die Siedlung die Möglichkeit, sich kennen zu lernen. „In diesem Jahr gab es außergewöhnlich viele Anmeldungen”, erklärte Ferienspielleiter Klaus Millbrett, „das könnte allerdings auch an der Erweiterung unseres Einzugsgebietes liegen.” Doch ganz egal, woher die Teilnehmer anreisten, die Ferienspiele sind nun einmal heiß begehrt.

„Wir sind sehr spontan und bei uns wird es einfach nie langweilig”, weiß Klaus Millbrett aus Erfahrung, denn er leitet nun schon seit zwölf Jahren die Ferienspiele und hat seine Truppe bestens im Griff. Zudem gehe es hin und wieder über die fünf Stunden Betreuung pro Tag hinaus. Dann essen und trinken sie gemeinsam oder reden zum Teil bis spät in den Abend.

Die 16 Betreuer im Alter zwischen 14 und 48 Jahren, waren zum Teil selbst im Kindesalter Besucher der Ferienspiele. Heute packen sie selbst mit an und suchten gemeinsam mit den Kids nach Blättern, Federn und einem 71 Gramm leichten Stein. „Das ist ein Strauch, kein Baum” und „dieser Stein ist vielleicht zu schwer”. Doch das macht gar nichts, denn solange die Kinder mit Eifer dabei sind, kann ja nicht viel schief gehen. Und so suchten sie während der kleinen Wanderung fleißig nach den Schätzen, die der Wald zu bieten hat.

Kreatives für Groß und Klein

Das Programm bietet jedoch noch einiges mehr. Die Kinder fahren nach Kevelaer ins „Irrland”, Europas größtes bäuerliches Erlebnislabyrinth mitten in der Natur, das kreative Spiele für Groß und Klein bietet. Sie werden zudem von der Jugendabteilung des Technischen Hilfwerks (THW) besucht, die ihren Wagen vorführen und den Kindern so die Möglichkeit bieten, diesen zu entdecken und bestaunen. Ganz besonders freut sich die Meute der Sechs- bis Vierzehnjährigen allerdings auf die Übernachtung am Sportplatz. Dort wandern sie gemeinsam hin und werden in gemütlichem Ambiente den Grill anschmeißen.

Wer schon früh selbst Teil der Ferienspiele war, ist einfach mit Leib und Seele dabei. Die Hilfsbetreuer wissen, wie sie mit den kleinen Entdeckern umgehen müssen und haben dabei eine ganze Menge Spaß. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der warme Sommer innerhalb dieser zwei Wochen zumindest hin und wieder zurückkehrt.
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