Zerstörte Jesusfigur: Welle der Solidarität in Röhe

Von: tob
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Vor der Mainacht: Das Kreuz an der Aachener Straße 143 ist stets Station der Wegekreuzwanderung.
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Nach der Mainacht: Unbekannte haben die Jesusfigur zerstört, nur die Hände und Arm hängen noch.

Eschweiler-Röhe. Die Mainacht hat ihre Spuren in Röhe hinterlassen - und zwar nachhaltig. Bislang Unbekannte haben die Jesusfigur am Wegekreuz an der Aachener Straße 143 zerstört. Am Morgen des 1. Mai hingen nur noch eine Hand auf der einen sowie Hand und Arm auf der anderen Seite am Kreuz. Der geschändete Korpus lehnte am Sockel des Kreuzes.

Das Kreuz stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist in jedem Jahr Station der Röher Wegekreuzwanderung. Zwei Dinge sind klar: Die Röher hoffen, dass die Vandalen gefasst werden und sie wollen, dass der Schaden behoben wird. Nur wird das nicht ganz billig. Wie hoch der Schaden genau ist, soll in Kürze ein Gutachter feststellen. Dazu muss vorab genau geklärt werden, wer für den Schaden aufkommt: Die Besitzerin des Hauses oder die Stadt.

Empörung ist groß

In Röhe selbst rollt eine Welle der Solidarität an. So haben sich via Facebook etliche Einwohner des Ortes gemeldet und Spendenbereitschaft signalisiert. Die meisten wollen Geld geben. Burkhard Lilienbecker möchte gerne einen Jesuskorpus zur Verfügung stellen. Dieser misst 60 mal 70 Zentimeter und besteht aus Metall. Neben den Angeboten steigt auch die Zahl der Nachrichten ständig. Viele Bürger nehmen über die Seite „Wenn du aus Eschweiler bist...“ Anteil. Die Empörung ist verständlicherweise groß.

Gleich nach der Entdeckung des Schadens wurde der Vorfall zur Anzeige gebracht. Zudem gab es den Aufruf: Wer am 30. April oder im Lauf der Mainacht etwas beobachtet hat, melde sich bitte im Büro des Gemeindezentrums (Telefon 22521) oder auch im Pfarrbüro St. Peter und Paul (Telefon 26097).

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