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Zehn Jahrzehnte Rote Funken in Bildern und Texten

Von: na
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Lothar Müller, Norbert Weilan
Lothar Müller, Norbert Weiland, Rudi Bertram und Hubert Deutz vor einem der Exponate der Ausstellung „100 Jahre Rote-Funken-Artillerie”. Hier das Prinzenkostüm von Dirk Sazma von 2006. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Eine Institution im Eschweiler Karneval wird 100 Jahre alt und ist noch kein bischen müde. Am Montagabend blickten die Mitglieder und Gäste der Roten Funken in der Sparkassenfiliale an der Marienstraße auf ein bewegendes Jahrhundert mit einer außergewöhnlichen Ausstellung zurück.

Zur offiziellen Eröffnung der zweiwöchigen Ausstellung wurden die begeisterten Karnevalisten durch den Geschäftsstellenleiter der Eschweiler Zweigstelle der Sparkasse Aachen, Lothar Müller, begrüßt. Er gratulierte der Karnevalsgesellschaft nicht nur zum 100-jährigen Bestehen, sondern auch zu der bemerkenswerten Ausstellung, die einen Querschnitt durch die Geschichte der Funken darstelle, und zu den tollen Zukunftsaussichten, die durch die Nachwuchsarbeit des Vereins gewährleistet sind.

Der „Rote-Funken-Marsch”, gespielt von dem Trompetenquartett der Roten Funken, sorgte in der Zwischenzeit für Unterhaltung und karnevalistisches Gefühl bereits vor dem Sessionsstart. Dann ergriff Präsident Hubert Deutz das Mikrofon, um die zahlreichen Gäste zu begrüßen und allen Mitgliedern zu danken, die die Eröffnungsfeier der Ausstellung möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank galt den Redakteuren und Archivaren, die sowohl ein Jubiläumsbuch zusammenstellt, als auch viele einmalige Exponate beigesteuert haben.

Die KG kann auf ein bewegtes Jahrhundert zurückblicken, in dem es viele Höhe- und Glanzpunkte, ebenso aber auch niederschmetternde Abschnitte, wie die Jahre der beiden Weltkriege gab. Hubert Deutz nutzte die Gelegenheit, um für den Erhalt des Brauchtums zu werben und die herausragende Pflege der Tradition durch die KG Rote-Funken-Artillerie in den vergangenen zehn Dekaden in Eschweiler anzusprechen.

„Ein Stück Stadtgeschichte”

Bürgermeister Rudi Bertram hob die Bedeutung des Karnevals und seines Brauchtums im Allgemeinen und der Roten Funken Eschweiler im Speziellen für die ganze Stadt heraus. Das Jubiläum der KG sei „ein Stück Stadtgeschichte” und die Mentalität der Indestädter, die „richtig feiern können”, sei besonders auch in schweren Zeiten etwas, dass die Stadt aus- und stark mache.

Das letzte Grußwort hatte Norbert Weiland, der Präsident des Karnevalskomitees der Stadt Eschweiler. Er erklärte seinen Zuhörern, dass es beinahe unmöglich sei, der Geschichte einer 100 Jahre alten Karnevalsgesellschaft in einer Rede gerecht zu werden. Dass es aber doch irgendwie möglich ist, zeigte Weiland, als er im Eischwiele Platt und in Reimform den Funken zu ihrem Jubiläum gratulierte und dabei die Lacher der vielen Gäste aus zahlreichen Karnevalsgesellschaften und der Politik auf seiner Seite hatte.

Nach erneuter musikalischer Unterhaltung durch das Trompetenquartett, dass nun vom Präsidenten selbst musikalisch unterstützt wurde, gab es durch Dirk Münstermann einen kurzen Überblick über die Ausstellung, die neben Orden und Kostümen auch zahlreiche Raritäten und Kuriositäten enthält. So gibt es zum Beispiel Fotos aus der Gründungszeit der Gesellschaft und viele weitere Unikate, die man am besten selbst bis zum 16. November in der Geschäftstelle der Sparkasse begutachten sollte.

Die Eröffnung der Ausstellung war gleichzeitig auch Startschuss zur Jubiläumssession für die Roten Funken. Die nächste Veranstaltung ist die Jubiläumseröffnungssitzung am 9. November im Festzelt auf dem Markt.
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