„Wunderland” und „Herz Jesu”: 20.000 Euro für die Kinder

Von: ran
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Auch das gibts in unserer wellnessorientierten Zeit: Kinder saunieren in der Kindertagesstaette Sperlingshausen in Rüdersdorf (Maerkisch-Oderland). Die Kita lebt nach den fünf Elementen des Sebastian Kneipp (1821-1897). Dazu gehören unter anderem die täglichen Wasseranwendungen, die der Dominikanermönch Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt hat. Foto: ddp

Eschweiler. Bis zum kommenden Montag, 15. März, muss die Verwaltung die Gruppenstrukturen der Eschweiler Tageseinrichtungen für das Kindergartenjahr 2010/2011 dem Land melden. Aus diesen Zahlen errechnen sich dann die Kindpauschalen, die das Land den Einrichtungen zur Verfügung stellt.

In ihrer Sitzung am Donnerstag beschlossen die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses nun, der Awo-Kindertagesstätte Wunderland, Pfarrer-Appelrath-Straße 10, und der BKJ-Kindertagesstätte Herz-Jesu, Sternheimstraße 2b, darüber hinaus Zuschüsse in Höhe von jeweils 10.000 Euro zu gewähren.

Ursprünglich hatten die Verantwortlichen beider Kindertagesstätten Zuschüsse in Höhe von jeweils 15.000 Euro beantragt. Die Verwaltung empfahl jedoch den Ausschussmitgliedern, dies aus haushaltswirtschaftlichen Gründen abzulehnen.

„Vor dem Hintergrund der sich aus dem Haushaltssicherungskonzept ergebenden Vorgabe, ab 2011 für jede freiwillige Leistung eine adäquate Kompensation einzusetzen, kann den vorliegenden Anträgen nicht entsprochen werden”, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Dieser Empfehlung folgten die Kommunalpolitiker jedoch geschlossen nicht. „Die Haushaltssituation macht es uns schwierig, Zuschüsse von insgesamt 30.000 Euro zu gewähren. Unser Vorschlag lautet aber, beiden Einrichtungen jeweils 10.000 Euro zukommen zu lassen. Gegen Ende des Jahres sollten dann Mitarbeiter der Einrichtungen in einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses ihre Konzepte vorstellen”, lautete der Vorschlag von Achim Schyns (SPD).

Die Fraktion der UWG zeigte sich zuvor höchst erstaunt: Die Finanzmisere über Einsparungen im Jugend- und Erziehungsbereich zu beheben, muss das allerletzte Mittel sein und wird so von uns nicht mitgetragen”, erklärte UWG-Politiker Manfred Waltermann.
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