Wilder Westen beginnt in Eschweiler-Ost

Von: ista
Letzte Aktualisierung:
Rund 80 Kinder und Jugendliche
Rund 80 Kinder und Jugendliche der Spiel- und Lernstube Moselstraße haben den Beginn der Ferienspiele mit einer Fahrt zum Freizeitpark Efteling genossen. Foto: Kristina Mönch

Eschweiler. In zwei Wochen voller Spiel, Spaß und Abenteuer sind jetzt die Ferienspiele der Städtischen Spiel- und Lernstube Womm rund um die Bürger-Begegnungsstätte an der Moselstraße gestartet.

Das Team um den Leiter Roland Hampel hat sich auch in diesem Jahr wieder für die ersten beiden Sommerferienwochen ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen, um den Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 25 Jahren Erholung vom Lernalltag bieten zu können.

Schon gleich am ersten Tag startete die Gruppe aus 82 Kindern, Jugendlichen und Betreuern in den Freizeitpark Efteling, wo man die Seele einmal so richtig baumeln lassen und das vielfältige Unterhaltungsangebot des Parks nutzen konnte.

Und auch die kommenden Tage stehen ganz im Zeichen des Freizeit- und Erlebnisparks. Neben einer Fahrt zum Aqualand in Köln sind auch eine Fahrt ins Bobbejaanland, in den Erlebnispark Valkenier, das Bubenheimer Spieleland und den Gaiapark geplant. Zudem steht ein Besuch des Töpfereimuseums in Langerwehe mit eigenem Töpferkurs auf dem Programm.

Das Ende der ersten Woche bildet das Bergfest im Beoland, das unter dem Motto „Wilder Westen in Eschweiler-Ost - Schön war das Indianerleben” stehen soll. Damit erinnert die Spiel- und Lernstube auch an ihr 30-jähriges Bestehen, das sie in diesem Jahr feiert.

Rücksicht nehmen

Anders als in den vergangenen Jahren wird das große Fest in diesem Jahr schon nach der ersten Woche gefeiert, da man Rücksicht auf die muslimischen Familien nehmen möchte, deren Fastenzeit in der kommenden Woche beginnt.

Mit ihrem Angebot richtet sich die Spiel- und Lernstube vor allem an Familien mit Migrationshintergrund. Rund 80 Kinder und Jugendliche sind während der Schulzeit fast täglich dort aktiv. Ihnen werden neben den Ferienspielen auch Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung, Projekte, emanzipatorische Mädchenarbeit sowie sportliche Aktivitäten angeboten.

Wichtig dabei ist, dass sich die Lernstube als Begegnungsstätte versteht, in denen Menschen aller Nationen herzlich willkommen sind. Auch in diesem Jahr hoffen die Betreuer und die Teilnehmer auf gutes Wetter und eine abwechslungsreiche Zeit, damit die Schulsorgen vergessen werden können. Besonders freut es Roland Hampel, dass heute viele Erwachsene und Mütter die Ferienspiele unterstützen, die früher selbst die Spiel- und Lernstube besucht haben.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert