Wer profitiert in diesem Jahr von den Spenden im Rahmen des EMF?

Von: ran
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Volles Haus bei strahlendem Sonnenschein: Der EMF-Sonntag ließ zahlreiche Musikliebhaber auf ihre Kosten kommen.

Eschweiler. Drei Tage Sonnenschein und ein einmal mehr großartiges Programm bescherten den Verantwortlichen des Eschweiler Music Festivals um Kulturmanager Max Krieger in diesem Jahr ein Rekordsammelergebnis.

Nicht zuletzt das Engagement der Jugendlichen der CAJ sowie die Großzügigkeit der Musikliebhaber ließen (aufgerundet durch die Firma Feucht) 5555,55 Euro in den Spendentopf wandern. Und dieser kann noch bis Montag, 30. September, von den kulturtreibenden Vereinen Eschweilers durch einen formlosen Antrag angezapft werden, wie Max Krieger während des „Kulturmanagement-Tags“, der am Mittwochabend im Talbahnhof stattfand, verlauten ließ.

„Im vergangenen Jahr haben rund 15 Vereine profitiert, diesmal sind 40 bis 50 Vereine von mir angeschrieben worden“, erklärte der Kulturmanager, der betonte, dass der Antrag den Verwendungszweck der Spende enthalten solle. Bürgermeister Rudi Bertram sprach die Bitte an die Vertreter der kulturtreibenden Vereine aus, die Spende für die Jugendarbeit zu verwenden. „Für die Kommunen wird es immer schwieriger, Geld für Kultur zur Verfügung zu stellen. Aber ich bin nicht mehr bereit, den Kulturetat weiter zusammenzustreichen und somit unsere Jugend zu torpedieren. Schließlich sind die Vereine wichtige Standbeine der Stadt und der Region“, so der Verwaltungschef.

Robert Esser, Redakteur dieser Zeitung und Moderator des Kulturmanagement-Tags, brach anschließend eine Lanze für das Eschweiler Music Festival. „Das EMF ist die älteste Veranstaltung innerhalb der Region, bei der die Gäste nach wie vor keinen Cent Eintritt bezahlen müssen. Dies betone ich als Aachener. Zwar ist der Eintritt zu den Veranstaltungen des Aachener „September Specials“ ebenfalls frei, doch im Gegensatz zum Aachener feiert der Eschweiler nach den Konzerten auf der großen Bühne während der Kneipenrallye weiter. Dies ist etwas besonderes. Der Versuch, dies den Aachener Politikern ebenfalls schmackhaft zu machen, ist bisher gescheitert. Wir bekommen das nicht hin.“

Die Übergabe der Spenden wird zu einem späteren Zeitpunkt im Eschweiler Rathaus stattfinden. Die Antrage können per E-Mail an die Adresse max.krieger@maxkrieger.de verschickt werden.

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