Weisweiler Wunschzettel: Freibad, Hallenbad, Kino, Kulturzentrum

Von: rpm
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Seine Tage sind gezählt: Das alte Feuerwehrgerätehaus in Weisweiler muss verschwinden. Was aber soll an seine Stelle? Die SPD will Bürger jetzt in Workshops die städtebauliche Entwicklung des Ortskerns mitbestimmen lassen. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Jetzt, wo der Frühling seine ersten Sonnenstrahlen nach Weisweiler schickt, juckt es die SPD in den Fingern: Eschweilers östlicher Stadtteil, lange fast ausschließlich von der Silhouette des RWE-Kraftwerks geprägt, soll möglichst bald einen Frühjahrsputz erfahren.

Einen „Frühjahrsputz”, der sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner orientiert - soweit möglich. Im Sommer vergangenen Jahres hatte der SPD-Ortsverein in einer Veranstaltung zur weiteren städtebaulichen Entwicklung des Ortszentrums von Weisweiler die Bürger gefragt, wie sie sich denn das künftige Weisweiler vorstellen. Anlass: der Umzug der Feuerwehr aus dem Weisweiler Ortskern an die Dürener Straße und das damit verbundene Freiwerden eines zentralen Grundstücks. Das dortige alte Feuerwehrhaus würden viele Bürger am liebsten erhalten sehen. Das aber ist aufgrund statischer Mängel nicht möglich.

Was also soll mit der Fläche geschehen? Die Wünsche der Weisweiler Bürger sind ebenso vielfältig wie großenteils unerfüllbar:

Hier soll ein Parkplatz hin - maximale Parkdauer drei Stunden, dafür an der Lindenallee höchstens eine Stunde

- hier soll ein kleiner Supermarkt hin

- ein Freibad im Sommer, eine Eisfläche im Winter

- ein Hallenbad

- ein Kino

- eine kleine Kulturhalle ähnlich dem Talbahnhof

- ein Begegnungszentrum mit Kulturcafé für Ausstellungen und Lesungen mit Außengastronomie

- ein Jugendtreff mit öffentlichem WC

- eine Grünanlage mit Mobiliar und „Muschel” für Konzerte und andere Veranstaltungen

- eine Erweiterung des angrenzenden Spielplatzes mit Ruhebänken und Seniorenspielplatz.

Vorgeschlagen wurde auch, den Trockenturm des alten Feuerwehrgerätehauses als Wahrzeichen für Weisweiler zu erhalten.

Weitere Weisweiler Wünsche: An der Festhalle soll es künftig mehr Außengastronomie geben, die Lindenallee soll als Tempo-30-Zone verengt werden, und der Frankenplatz soll mit dem alten Springbrunnen wieder hergerichtet werden.

Jetzt, so beantragt SPD-Fraktionschef Leo Gehlen, soll die Stadtverwaltung prüfen, inwieweit Fördertöpfe angezapft werden können und die Weisweiler Bevölkerung in Workshops oder ähnlichem an der Umsetzung von Ideen beteiligt werden kann.
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