Vortrag über Herzrhythmusstörungen im Talbahnhof

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Eschweiler. Viele Menschen weltweit sind von Herzrhythmusstörungen betroffen. Für Betroffene besteht häufig Unsicherheit darüber, ob diese harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt werden können.

Allein die Zahl der von Vorhofflimmern Betroffenen, der häufigsten Form der Herzrhythmusstörung, wurde in Deutschland auf etwa eine Million geschätzt. Das besonders tückische beim Vorhofflimmern ist, dass es vom Patienten unbemerkt bleiben, zugleich aber zu Komplikationen, wie einem Schlaganfall, führen kann.

Die Grenze zwischen einer normalen und einer krankhaften Herzrhythmusstörung, die zugleich auch gefährlich ist, ist fließend. Sehr wichtig ist deshalb das frühzeitige Erkennen und exakte Einordnen der Herzrhythmusstörung durch einen Internisten oder Kardiologen, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Diverse Therapieformen

Medikamente, Herzschrittmacher, Defibrilatoren oder Katheterablationen: Je nach Art und Schweregrad einer Herzrhythmusstörung gibt es die verschiedensten Therapienformen.

Viele Patienten mit Herzrhythmusstörung stehen unter einem erheblichen Leidensdruck, vor allem Betroffene mit einem Defibrillator. Für sie ist es besonders wichtig, stets den neuesten Stand der Medizin zu kennen.

Deshalb startet die Deutsche Herzstiftung im November die bundesweiten Herz-Wochen zum Thema Herzrhythmusstörungen. Ziel dieser Aktionswochen ist es, die Öffentlichkeit über die Problematik von Herzrhythmusstörungen zu informieren, um so Ängste abzubauen und den Patienten im Umgang mit der Erkrankung Hilfe zu geben.

Fachvortrag von Experten

Auch die medizinische Klinik des St.-Antonius-Hospitals beteiligt sich wie jedes Jahr mit Aktivitäten an der Herz-Woche. Am Dienstag, 4. November, werden im Talbahnhof ab 19.30 Uhr mehrere Referenten unter dem Thema Rhythmusstörungen die Ursachen und die verschiedenen aktuellen Therapiemöglichkeiten beleuchten. Ausrichter der Veranstaltung ist Professor Dr. Uwe Janssens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St.-Antonius-Hospital.

Neben Professor Janssens werden als Referenten ebenfalls Oberarzt Dr. Thomas Groß, Dr. Anne Minor, Oberarzt Ingo Maywald sowie Oberarzt Dr. Andreas teilnehmen. Im Anschluss an die Vorträge stellen sich die Experten in einer Podiumsdiskussion den Fragen der Besucher.

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