Von Boule über Gesang bis zu Nordic-Walking

Von: ran
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Vertritt die Farben der Naturf
Vertritt die Farben der Naturfreunde Eschweiler seit einem Vierteljahrhundert sehr aktiv: Ingrid Gehlen (Mitte) wurde für ihr Engagement von Leo Gehlen und Waltraud Reuter ausgezeichnet. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Auf ein breites Spektrum an Aktivitäten, die im Jahr 2011 unternommen wurden, konnten die Mitglieder der Ortsgruppe Eschweiler der Naturfreunde NRW am Sonntagvormittag während ihrer Jahreshauptversammlung im Städtischen Seniorenzentrum Marienstraße zurückblicken. Dabei reichte das Repertoire vom Boule über Camping und Musik bis zum Wandern und Nordic Walking.

Nachdem der Vorsitzende Leo Gehlen die zahlreichen Mitglieder begrüßt hatte, gab er das Wort an Hans Köhler weiter, der für die Fachgruppe Boule Bilanz zog: „Mit 82 Teilnehmern aus der gesamten Region, aber auch aus Düsseldorf, Bonn, den Niederlanden und Luxemburg, hätte das Eröffnungsturnier am 27. März beinahe den Rahmen unserer Möglichkeiten gesprengt”, erinnerte er sich.

Feuer gelegt

Darüber hinaus konnten die Boule-Spieler während der Projektwoche der Realschule Patternhof im Mai 38 Schüler unter anderem in die Geschichte „ihres” Sports einführen. „Damit haben wir sogar neue Mitglieder gewonnen”, so Hans Köhler zufrieden.

Weniger schön fiel dagegen das Ende des Jahres 2011 für die Mitglieder der Fachgruppe aus. Unbekannte legten in der Unterstellhütte am Bouleplatz in Dürwiß Feuer. „Es ist sehr schade, dass ehrenamtliche Arbeit so zunichte gemacht wird”, bedauerte Hans Köhler, der zum Abschluss jedoch eine schöne Aufgabe zu erledigen hatte. Er überreichte Vereinsmeister Norbert Buchholz die Wandertafel der Fachgruppe.

Tote Katze im Müllsack

Anschließend berichtete Günter Ansorge über Fahrten der Fachgruppe Touristik/Camping ins Sauerland beziehungsweise an die Mosel, bevor Toni Gölden in Vertretung von Josef Kreies das vergangene Jahr aus der Sicht der Wandergruppe Revue passieren ließ. So standen insgesamt 18 Ganztagswanderungen mit Strecken zwischen 12 und 16 Kilometern auf dem Programm. Die Senioren der Gruppe gingen sogar 26 Mal auf Wanderschaft.

„Bei Teilnehmerzahlen von bis zu 32 Personen stießen wir dabei manchmal un unsere organisatorischen Grenzen”, erklärte Toni Gölden. Die „Wanderungen für Ausdauernde” werden dagegen wegen geringer Nachfrage zur Zeit nicht angeboten. Umweltreferent Thomas Leßner musste berichten, dass die Müllsammlung im Naherholungsgebiet Dürwiß einmal mehr zum Kopfschütteln anregte. „Sogar eine tote Katze im Müllsack gehörte zu den Funden.” Ingrid Gehlen unterstrich, dass die Fachgruppe Nordic Walking mit 45 einstündigen Einheiten sehr aktiv war. „Dies gilt auch, trotz Eis und Schnee, für die Wintermonate.”

Einen mehr als positiven Trend hatte Toni Gölden für die Fachgruppe Musik zu vermelden. „Aus einer kleinen ist inzwischen eine große Gruppe mit 26 Mitgliedern geworden.” Die Auftritte unter anderem im Senioren- und Betreuungszentrum der Städteregion Aachen sowie bei der Weihnachtsfeier im St.-Antonius-Hospital seien sehr erfolgreich gewesen. Die Proben, die am jeweils zweiten Dienstag im Monat stattfinden, hätten sich bezahlt gemacht.

Für den Vorstand berichtete der Vorsitzende Leo Gehlen vom Landestreffen der Naturfreunde am 8. Mai. Kassiererin Gerlinde Kreies nannte Zahlen zur Mitgliederentwicklung. Diese ist leicht rückläufig. Zählte der Ortsverband vor einem Jahr noch 195 Mitglieder, sank die Zahl inzwischen auf 187. Sieben Anmeldungen standen 15 Abmeldungen gegenüber.

Nach den Berichten stand die Beratung eines Antrags von Josef Kreies, der den Beitritt der Naturfreunde zur „Waldgenossenschaft Propsteier Wald” vorsieht, auf der Tagesordnung. „Als ökologischer Verband werden wir uns dieser Idee nicht verschließen, sollten uns konkret mit dieser Sache aber erst im Frühjahr beschäftigen, wenn weitere Fakten vorliegen”, lautete die Empfehlung des Vorsitzenden, die die Versammlung einstimmig annahm.

Dann wurde es für Leo Gehlen „ernst”, denn es galt für ihn, eine Person zu ehren, „die mir seit einiger Zeit recht gut bekannt ist.” Ehefrau Ingrid Gehlen ist nämlich seit 25 Jahren für die Naturfreunde in Eschweiler sehr aktiv und erhielt zum Dank neben Blumen auch eine Urkunde. Ebenfalls seit einem Vierteljahrhundert ist Hildegard Nießen Mitglied der Naturfreunde.

Zum Abschluss folgte schließlich ein Ausblick auf 2012: „In diesem Jahr wird die Ortsgruppe Eschweiler 90 Jahre alt. Kein klassisches Jubiläum, dennoch werden wir während unseres Sommerfests auf unsere Geschichte zurückblicken”, so Leo Gehlen. Dick angestrichen im Kalender der Naturfreunde ist auch der 17. November: Dann findet in der Aula der Realschule Patternhof die Landesdelegiertenkonferenz der Naturfreunde statt.
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