Eschweiler - Volksschule Röhe: Das erste Klassenfoto nach 50 Jahren

Volksschule Röhe: Das erste Klassenfoto nach 50 Jahren

Von: vs
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Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Volksschule Röhe feierten ihr 50-jähriges „Einschulungs-Jubiläum“. Foto: Vanessa Sack

Eschweiler. Erst 50 Jahre nach ihrer Einschulung erhalten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Volksschule Röhe ihr erstes Klassenfoto und erinnern sich anlässlich ihres 50-jährigen „Einschulungs-Jubiläums“ gemeinsam an schöne alte Zeiten.

Anfang April 1964 wurden die Damen und Herren an der Volksschule Röhe eingeschult. Damals waren sie 30 Schüler. Dank Monika Offermanns, die sich im vergangenen Jahr die Mühe gemacht hatte, ihre alten Mitschülerinnen und Mitschüler aus der Grundschule in einer zwei- bis dreimonatigen Recherche ausfindig zu machen, fand in diesem Jahr das allererste Klassentreffen nach vielen Jahren statt.

Von den 30 ehemaligen Schülern trafen sich 17 am Freitagabend im Haus Lersch. Drei Mitschüler sind bereits verstorben, zwei hatte Monika Offermanns nicht ausfindig machen können, und der Rest hatte abgesagt. Obwohl die meisten der gebürtigen Röher auch noch heute in Eschweiler und Umgebung leben, hatten sich viele aus den Augen verloren. Umso schöner war es, alte Freunde nach dieser langen Zeit wiederzutreffen und sich über alte Zeiten auszutauschen.

„Ausfindig gemacht habe ich die Einzelnen mit Hilfe von Facebook, Stay-friends und Wer-kennt-wen sowie über das Telefonbuch. Außerdem habe ich alteingesessene Röher befragt, die mir etwas über den Verbleib des einen oder anderen sagen konnten. Bei manchen wusste ich, wo ich sie finde, weil man sich im Laufe der Jahre doch hin und wieder über den Weg gelaufen ist“, so Offermanns.

Schwarz-Weiß-Fotos

An diesem geselligen Abend erinnerten sich die Damen und Herren an ihren ehemaligen Klassenlehrer Herr Orgeig, der vor einiger Zeit mit dem Alter von 99 Jahren verstarb, oder an den Religionsunterricht mit dem örtlichen Pastor. Auch nicht in Vergessenheit geraten war Josef Hilgers, der immer für ein Späßchen gut war und der bereits am ersten Schultag mit den Worten „Mir is et zu hees, ich jeh noh Hus“ aufgefallen war.

Viele der Anwesenden hatten alte Schwarz-Weiß-Fotos mitgebracht. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um alte Klassenfotos – die hatte es leider nie gegeben – sondern um Bilder aus dem Kindergarten. Nach so vielen Jahren äußerlicher Veränderung fiel es den meisten schwer, sich selbst auf den Fotos zu erkennen. Schließlich wurde dann das erste Klassenfoto nach einem halben Jahrhundert geschossen, worüber sich die Anwesenden sehr freuten. Anschließen wurde noch viel über alte Zeiten erzählt und gelacht.

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