Virtueller Gang durch die wachsende Indestadt

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Ein Bild aus dem Jahr 1856: Zu sehen ist Eschweiler von Westen aus mit Blick auf den Hauptbahnhof und das Hoesch-Werk, heute F.A. Neuman. Repro: Archiv Geschichtsverein

Eschweiler. Nachdem das närrische Treiben beendet ist und die Karnevalslieder verklungen sind, lädt der Eschweiler Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule für Donnerstag, 14. Februar, zu einem Vortrag mit der Überschrift „Eschweiler im 19. Jahrhundert – ein virtueller Gang durch die wachsende Industriestadt“ ein.

Beginn ist um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Talbahnhof am Raiffeisen-Platz 1-3. Referent ist Dr. Holger A. Dux aus Aachen. Der Eintritt ist frei.

Das 19. Jahrhundert brachte für fast jede Gemeinde Veränderungen. Besonders in Eschweiler entwickelte sich aus dem kleinen Marktort ein bedeutender Industriestandort. Durch die Steinkohlengruben im Inderevier und die folgende Eisen- und Stahlindustrie im Auetal entstanden tausende neue Arbeitsplätze.

Die Gründung des Eschweiler Bergwerksvereins 1838 wurde ein Markstein der Entwicklung zur Industriestadt. Damit verbunden änderte sich das Ortsbild. Vom Ortskern um den Markt dehnte sich die Bebauung auf das südliche Ufer der Inde aus. Neubauten wie die Bahnhöfe, Schulen und Kirchen, aber auch Wohnhäuser und Werkssiedlungen erweiterten das Bild der Ortschaft und gipfelte in der Verleihung der Stadtrechte 1858.

Trotz Krieg und Zerstörung gibt es heute noch einen großen Fundus von historischem Bildmaterial, das dazu einlädt, immer wieder betrachtet und aktuellen Zuständen gegenüber gestellt zu werden. Ein virtueller Rundgang durch Eschweiler soll zeigen, wie sich die Stadt seit dem 19. Jahrhundert verändert hat. Man wird feststellen, dass dieser Prozess niemals ganz abgeschlossen ist und sich bis in die Gegenwart auswirkt.

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