Viel Freude bei der Kutschfahrt für unsere Leser

Von: Irmgard Röhseler
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Mit „Lillebroer” und „Karlsson” auf Tour: Bei unserer Ferienaktion „7 mal Sommer” kutschierte Michael Stuppi unsere Leser mit einem original Marathonwagen durch Wald und Flur. Foto: Irmgard Röhseler

Eschweiler. „Das war ein traumhaft schöner Tag”, schwärmte Rosemarie Thülen und reicht den Chauffeuren „Lukas” und „Leo” jeweils eine saftige Mohrrübe. „Das haben sie sich verdient, ich habe diese Kutschenfahrt wirklich sehr genossen!”

Die Indestädterin war eine von zwölf glücklichen Gewinnern, die am Donnerstagnachmittag in einer Droschke Platz nehmen durfte und sich durch Feld und Flur kutschieren lassen durfte.

Ja, unsere vorletzte Ferienaktion „7 mal Sommer” war eine so genannte „Open Air-Veranstaltung, bei der wir unsere Leser mit (zweimal) zwei PS von Gressenich zum Killewittchen und wieder zurück chauffiert haben.

„Lilliebroer”, „Karlsson”, „Leo” und „Lukas” standen bereits glänzend geschniegelt und gestriegelt bereit, als die ersten sechs Fahrgäste am Gressenicher Reit- und Fahrstall von Gerd Müller in den Gespannen Platz nahmen.

Michael Stuppi hatte eigens den original Marathonwagen seiner Ehefrau Roswitha aus dem Stall (der Familie Prick in Hamich) geholt und seine beiden norwegischen Fjord-Pferde „Lillebroer” (8 Jahre alt) und „Karlsson” (10 Jahre) eingespannt. Neben ihm auf dem Kutschbock nahm Martina Nießen Platz.

Die erfahrene Reiterin ist nicht nur dabei, wenn Michael Stuppi mit seinen beiden Norwegern Turniere fährt, sondern sie kümmert sich fast täglich liebevoll um „Lillebroer” und „Karlsson” und reitet sie aus. Die Fhaton-Droschke vom Reit- und Fahrstall Gerd Müller zogen die beiden ostdeutschen Moritzburger „Leo” (6 Jahre alt) und „Lukas” (4 Jahre).

Mit Kurt Löhmann hatte Gerd Müller den zweiten erfahrenen Kutscher „ins Rennen” geschickt. Als Beifahrer agierte der Pferdesportler Jürgen Kraus, ebenfalls Mitarbeiter des Reit- und Fahrstalls Müller.

Und dann ging es mal im gemächlichen Schritt und mal im lockeren Trab bei strahlendem Sonnenschein durch Gressenich in Richtung Hastenrath, vorbei an herrlichen Apfelplantagen, plätschernden Bächen in den schattenspendenden Stadtwald bis zum Restaurant „Killewittchen”.

Nach einer kleinen Verschnaufpause, in der die fleißigen und braven Tiere getränkt und mit leckeren Möhren für vorbildliches Verhalten am Zügel belohnt wurden, durften unsere nächsten sechs Leser einsteigen. Die Kutscher Stuppi und Löhmann lenkten ihre Lieblinge bei unserer zweiten (leider etwas kürzeren) Tour durch den Stadtwald in Richtung Stolberg und wieder zurück zum Killewittchen.

Während die zweite Gruppe noch munter durch den Wald kutschierte, sonnten sich die Frauen und Männer der ersten Tour bei einer leckeren Reissahne-Torte mit frischen Himbeeren und einem Tässchen Kaffee auf der Außenterrasse des Restaurants Killewittchen. Natürlich kam auch die zweite Gruppe in den Genuss einer Erfrischung - allerdings vor der Kutschenfahrt.

Ein fröhliches Wiehern kündigte schließlich die Rückfahrt nach Gressenich an. Besonders den Moritzburgern „Leo” und „Lukas” schien das Grinsen im hübschen Pferdeantlitz zu stehen. Sie schienen genau zu wissen, dass es zu Hause noch eine kühle Erfrischung gab. Denn nach so einer anstrengenden Kutschenfahrt dürfen die Vierbeiner von Gerd Müller unter die erfrischende Pferdedusche.

Überhaupt wirkt der Fahr- und Reitstall von Pferdewirtschaftsmeister Gerd Müller wie ein herrliches Feriendomizil für Pferde. Über 70 (Pensions-)Rösser werden hier täglich liebevoll umsorgt, gefüttert und ausgeritten.

Auf dem großen Müller-Gelände mit zahlreichen Hallen, Plätzen, Stallungen und Paddocks ist alles auf den Pferdesport ausgerichtet. Und wer nach einem ausgiebigen Ausritt Hunger und Lust auf ein kühles Getränk verspürt, kann es sich in der Müllerchen Reiterklause bequem machen.
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