Eschweiler - Union will auf Bürger zugehen

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Union will auf Bürger zugehen

Von: pan
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Will viele Parteimitglieder an der neuen Strategie der CDU beteiligen: der Stadtverbandsvorsitzende Arpad Farkas. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. So langsam dürfte der CDU an der Inde der Speichel ausgehen, so viele Wunden musste sie in den vergangenen Monaten lecken. Doch viel Zeit nach der Schlappe bei den Kommunalwahlen bleibt nicht.

„Es steht der Bundeswahlkampf vor der Tür, bei dem wir auch unsere Aufgaben haben”, sagt der Stadtverbandsvorsitzende Arpad Farkas. Dennoch wurde einen Tag nach der Wahl Ursachenforschung betrieben. Und die Union gibt sich durchaus selbstkritisch: „Das Argument der fehlenden Bürgernähe können wir nicht wegwischen - da hat uns die SPD einiges vorgemacht.”

Es gab viele Faktoren, die sicherlich zum schlechten Abschneiden der CDU beigetragen haben. Auch die Abspaltung und Gründung der CSL im Stadtrat und der Rücktritt von Franz-Josef Dittrich, dem langjährigen Fraktionsvorsitzenden. „Diese als alleinige Gründe zu sehen, hielte ich aber für zu einfach”, so Arpad Farkas, es seien aber durchaus Faktoren gewesen. Der Stadtverbandsvorsitzende will möglichst viele Unionspolitiker bei der neuen strategischen Ausrichtung der CDU beteiligen. In der kommenden Woche soll darum nicht nur der Vorstand zusammenkommen, auch die Wahlkreisinhaber sind eingeladen, gemeinsam zu diskutieren, wie die Christdemokraten das Tal durchschreiten können.

Eine Personaldiskussion will die CDU hingegen nicht losbrechen. „Es ist wichtig, dass Ruhe einkehrt und wir uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren”, gibt Arpad Farkas als Parole aus. Auch er hat den Eindruck gewonnen, dass die CDU in den vergangenen Monaten oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen sei. Deswegen soll Kontinuität gelten - auch für die neuen Wahlkreisinhaber. Viele von ihnen seien erst kurzfristig angetreten: „Man sollte ihnen weiter Zeit geben”, meint der Stadtverbandsvorsitzende, „damit sie das Ohr nah am Bürger haben.” Auch Willi Bündgens, der als einziger Christdemokrat einen Eschweiler Wahlkreis gewann, spricht davon, dass man als CDU das Vertrauen zurückgewinnen müsse.
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