Eschweiler - Und sie laufen und laufen und laufen ...

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Und sie laufen und laufen und laufen ...

Von: sh
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Geschafft: Stolz lieferten die Grundschüler nach getaner Lauf-Arbeit ihre Bändchen ab. Wahrlich ein Grund zum Jubeln!

Eschweiler. „Ja, wo laufen sie denn?”, ließ Loriot in einem seiner berühmtesten Sketche einst auf der Rennbahn fragen. Am Freitagmorgen stellte sich die Frage rund um die Don-Bosco-Schule nicht. Ein Blick genügte: Überall liefen sie! Alleine, in Grüppchen, hechelnd, hüpfend, lachend, kämpfend, fröhlich.

Was war der Grund für den morgendlichen Renn-Wahn? „Unser Sponsorenlauf natürlich”, feuerte Schulleiterin Ursula Norbisrath gemeinsam mit vielen Kollegen und Eltern die kleinen Läufer für den guten Zweck am Wegesrand kräftig an.

„Rund um die Schule” gingen die motivierten Grundschüler auf die Strecke: Vom Startpunkt auf dem Schulhof huschten die sportlichen Läufer durch das Tor auf den Grünen Weg. Dort, auf dem abgesperrten und von elterlichen Streckenposten beaufsichtigten Gehweg, hieß es nach knapp 100 Metern wieder: „Scharf links abbiegen!”. Kurze Erholphase beim Abwärtsjoggen auf der Nordstraße, dann ging´s über die Brauhausstraße zurück aufs Schulgelände.

„Gut 400 Meter lang”, schätzte Ursula Norbisrath den Don-Bosco-Rundkurs. Für die Erst- und Zweitklässler, die pünktlich um 8.15 Uhr auf die Piste gingen, gar kein Problem. Nach jeder erfolgreich absolvierten Runde gab es am Eingang zum Schulhof von den Lehrern ein Gummiband ums Handgelenk. 10, 20, 30 Bänder - einige Schüler bewiesen eine wahre Pferdelunge. Und das alles für den guten Zweck.

Denn genauso wie die Dritt- und Viertklässler, schnürten auch die fleißigen Flitzer aus den 1. und 2. Klassen für die Partnerschule in Peru die Laufschuhe. „Seit 17 Jahren besteht die Partnerschaft mit der Escuela Elemental Don Bosco in Callao” erzählte Schulleiterin Norbisrath am Rande des Laufs. Von ihrem Vorgänger Simon Küpper initiiert, unterstützten die deutschen Don-Bosco-Schüler auch schon beim letzten Sponsorenlauf im Juni 2005 ihre peruanischen Freunde.

Dieses Mal hielt Simon Küpper, der selbst schon in die südamerikanische Pazifikstadt Callao reiste, für alle Interessierten zusätzlich zwei informative Vorträge über die augenblickliche Situation an der „Escuela Elemental Don Bosco”.

Die Kinder hatten da längst ausgerechnet, wieviel Geld sie Papa, Opa oder einem anderen Sponsor für die erzielten Runden „abknöpfen” konnten. „Das Geld wird jetzt bis zum 22. Juni in der Schule eingesammelt, dann geht es komplett nach Peru”, versicherte Ursula Norbisrath.

Für alle 330 Don-Bosco-Schüler zahlte sich der Sponsorenlauf dagegen direkt aus: Waren während der schweißtreibenden Aktion rund um die Schule noch die Wasserbecher am Getränkestand gefragt (gleich 16 Kisten bunkerten die Eltern für ihre durstigen Sprösslinge), gab es nach dem Lauf mit dem Eisstand nur noch ein Ziel. Denn der Förderverein griff für jeden Teilnehmer tief in die Gefriertruhe und belohnte alle mit Eis am Stiel für die sportlichen Strapazen des Sponsorenlaufs.
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