Unbekannte werfen Steine gegen fahrenden Zug

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Stolberg/Eschweiler. Von unbekannten Tätern vermutlich mit mehreren Steinen beworfen wurde die Euregiobahn am Donnerstag. Gegen 17 Uhr flogen die Steine gegen die Regionalbahn RB 11920 am Bahnübergang Steinstraße in Eschweiler-West. Zugreisende hatten den Triebfahrzeugführer informiert.

Eine von der Deutschen Bahn gerufene Streife der Bundespolizei kontrollierte am Bahnhof Stolberg den Zug. Dabei wurden zwei zerstörte Außenscheiben festgestellt. Aus der Spurenlage ist erkennbar, dass als Tatwerkzeuge Schottersteine aus dem Gleisbereich in Fragen kommen können.

Weder die Reisenden noch der Triebfahrzeugführer haben in diesem Zusammenhang verdächtige Personen in der Nähe der Gleise beobachtet. Die Bundespolizei ermittelt zunächst wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung gegen Unbekannt, prüft aber noch, ob das Verfahren auf den Tatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr erweitert wird, wenn dadurch Reisende akut gefährdet waren.

Über die Schadenshöhe können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die beiden zerstörten Scheiben müssen auf jeden Fall ausgetauscht werden. Zu einem ähnlichen Vorfall kam es am 25. Mai am Haltepunkt Aachen-Eilendorf. Wiederholt gehen bei der Bundespolizei Meldungen ein, dass sich Personen, darunter auch Kinder, im Gleisbereich oder auf Brücken aufhalten und vorbeifahrende Züge mit Gegenständen bewerfen.

Die Bundespolizei weißt nachdrücklich daraufhin, dass solche Tathandlungen die Sicherheit des Bahnverkehrs und das Leben und die Gesundheit der Reisenden beeinträchtigen können und strafrechtlich verfolgt werden.

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