Trotz erschwerter Bedingungen ist Raiba weiter auf Erfolgskurs

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Erfolgreich gearbeitet: Johannes Gastreich, Bernd Schendzielorz, Irene André, Jochen Kring, Heinz Esser, Alexander Hirtz, Petra Stiel, Doris Offergeld, Dr. Georg Weikert (von links).

Eschweiler. Die Raiffeisen-Bank Eschweiler bleibt trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf Erfolgskurs. Das wurde auf der Vertreterversammlung der Kreditgenossen-schaft im Talbahnhof in Eschweiler deutlich.

Vorstandsvorsitzender Johannes Gastreich präsentierte zusammen mit seinem Vorstandskollegen Bernd Schendzielorz dem Mitgliedervertreter-Parlament zum einen positive Zahlen, machte zum anderen aber auch die Herausforderungen im Bankgeschäft deutlich. Dazu zählen neben der Niedrigzinspolitik auch die zunehmenden Regulierungen: „Obwohl die Volksbanken und Raiffeisenbanken nicht Verursacher der Finanzkrise waren, treffen uns die Folgen neuer Gesetze und ständig zunehmender Aufsicht besonders hart. Die Folge: mehr Bürokratie“, erklärte Gastreich.

Damit die Raiffeisen-Bank bei den aktuellen Rahmenbedingungen weiterhin erfolgreich ist, müssen die Banker ihre Hausaufgaben ordentlich erledigen. Und das haben sie – wie der Blick in die Bilanz zeigt – auch im vergangenen Jahr wieder getan. „Wir haben unsere wirtschaftliche Lage weiter verbessern und ausbauen können. Unsere Bank befindet sich im Gegensatz zu manch anderer nationalen und internationalen Bank in sehr gutem Zustand und stellt ihre Stabilität mit einem Eigenkapitalzuwachs unter Beweis“, sagt Gastreich auf der vom Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Georg Weikert geleiteten Versammlung.

Die Entwicklungszahlen im Einzelnen: Die Bilanzsumme konnte gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent auf 228 Millionen Euro gesteigert werden. Maßgeblichen Anteil an der dieser Entwicklung hatten die Kundeneinlagen. Gerade im Einlagengeschäft haben die Mitglieder und Kunden der Raiffeisen-Bank wieder einmal gezeigt, dass sie ihrem regionalen Finanzdienstleister vertrauen und vermehrt bei ihm ihr Erspartes anlegen. Die Kundeneinlagen stiegen um 4,2 Prozent auf 175 Millionen Euro. „Das ist erfreulich“, so der Vorstandsvorsitzende: „Sicherheit und Verfügbarkeit sind den Mitgliedern und Kunden bei der Anlageentscheidung wichtig.“

Auch das Kreditgeschäft war erneut ein stabiler Wachstumsträger. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 174 Millionen Euro.

Gastreich: „Die weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen waren geprägt von historisch niedrigen kurz- und lang-fristigen Zinsen.“ Das Eigenkapital der Raiffeisen-Bank Eschweiler ist planmäßig weiter gestiegen. Die in den nächsten Jahren erhöhten Eigenkapitalanforderungen der Bankenaufsicht an alle Kreditinstitute erfülle die Bank bereits heute, so der Vorstand. Insgesamt hat das Institut einen Jahresüberschuss von rund 640.000 Euro erwirtschaftet. Der größte Teil davon soll zur Stärkung des Eigenkapitals in die Rücklagen fließen.

An ihre über 6100 Mitglieder wird die Raiffeisen-Bank eine fünfprozentige Dividende ausschütten. Den entsprechenden Vorschlag legte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Weikert den Vertretern vor.

„Unsere Mitarbeiter sind Basis für die positive Entwicklung. Und so ist der geschäftliche Erfolg nicht zuletzt ein Resultat der Arbeit unserer Mitarbeiter“, sagte Gastreich Dank im Namen des Vorstands und des Aufsichtsrates. Für die Mitglieder und Kunden zahle es sich aus, dass die Raiffeisen-Bank als Genossenschaft die besondere Nähe pflege und genau wisse, für wen sie arbeitet: „Wir kennen die Region, wir kennen die Menschen und den Markt.“

Ihre Geschäftsphilosophie präsentierte die Raiffeisen-Bank in ihrem Unternehmensleitbild und einer neuen Broschüre, die der Vorstand den Vertretern auf der Versammlung vorstellte. Alle Mitarbeiter sind darin mit einem Foto zu sehen. 62 Frauen und Männer arbeiten derzeit in den sieben Geschäftsstellen für rund 14000 Kunden. Zwei dieser Mitarbeiter sind noch Auszubildende.

Zum Ende der Versammlung standen Wahlen auf dem Programm: Aus dem Aufsichtsrat schied Doris Offergeld turnusgemäß aus und wurde von den Vertretern für eine weitere Amtszeit gewählt.

In der Vertreterversammlung würdigte der Aufsichtsratsvorsitzende zusammen mit dem Vorstand die Verdienste von vier Mitarbeitern, die in den vergangenen zwölf Monaten ihre langjährigen Dienstjubiläen feiern konnten. Mit 40 Jahren können Irene André und Heinz Esser auf die längste Arbeitszeit unter den Raiffeisen-Bank-Jubilaren zurückblicken. Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierten Claudia Kaulen und Petra Stiel.

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