Trotz der Schmerzen mit Vollgas ins Ziel

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Mit schmerzverzerrtem Gesicht als Sieger ins Ziel: Tim Klessa.

Eschweiler. Tim Klessa hat am Sonntag die 58. Auflage des rheinischen Klassikers Köln - Schuld - Frechen gewonnen und ist damit Nachfolger seines Teamkollegen Björn Glasner, der dieses Rennen im vergangenen Jahr als Solist gewinnen konnte.

Der Profi aus dem Team Kuota-Indeland verwies nach 202 Kilometern den Niederländer Robin Chaigneau (Cycling-Team Jo Piels) und Grischa Janorschke (FC Rheinland-Pfalz) im Spurt eines 50 Fahrer starken Feldes auf die nächsten Plätze.

„Die Schmerzen in meinen Beinen waren auf den letzten Kilometern kaum noch zu auszuhalten”, sagte Tim Klessa vor Kälte zitternd nach dem Rennen. „Ab dem letzten Berg wurde nur noch Vollgas gefahren”, so der Krefelder, für den der Sieg auf dem Freiheitsring in Frechen der bisher größte Erfolg ist.

Mit einem hohen Gang sprintete er die letzten 300 Meter von vorn und hielt so die Konkurrenz auf Distanz. Stefan Ganser als Zehnter und Andreas Stauff auf Rang 13 sorgten zudem dafür, dass das Team Kuota-Indeland auch die Mannschaftswertung gewann.

Geprägt war das Rennen zunächst von einer neunköpfigen Spitzengruppe, in der auch Mathias Jelitto aus dem Stolberger Continental-Team fuhr. Nach rund 120 Kilometern des Rennens, das zeitweise von Eisregen und Hagelschauern in der Eifel begleitet wurde, waren die Ausreißer wieder eingeholt. Auf den letzten 30 Kilometern bildete ein Duo die Spitze des Rennens, zwei Kilometer vor dem Ziel war jedoch alles wieder zusammen.
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