Tristesse ist jetzt Vergangenheit

Von: anka
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Ein Blumenparadies für die En
Ein Blumenparadies für die Englerthstraße: Hermann Goedde (l.) und Hedwig Assenmacher von der Stadt Eschweiler sowie Gerhard Hofmann (r.), Leiter des Kraftwerks Weisweiler, weihten die neuen Blumenkübel in der Fußgängerzone ein. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. Nicht nur die strahlend gelben Mädchenaugen, die Gräser, der Sonnenhut, sondern auch der duftende Lavendel in den brandneuen Blumenkübeln lassen die Einkaufsstraße in der Innenstadt in sommerlichem Glanz erstrahlen.

Schließlich haben die Gärtner der Stadt Eschweiler in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben in den letzten Tagen jede Menge harter Arbeit geleistet, um die Englerthstraße mit grünen Tupfern in ein wahres Blumenparadies zu verwandeln.

Reine Handarbeit

Möglich gemacht wurde diese Aktion durch die RWE-Power AG, die der Stadt Eschweiler im Rahmen ihrer Lehrlingsausbildung vier Blumenkübel schenkte. Eine Hand voll Auszubildender der RWE-Power AG in Weisweiler fertigte in den vergangenen Wochen nämlich die Kübel aus Edelstahl an. Und das Ergebnis der Arbeit der angehenden Mechaniker kann sich mehr als sehen. „Schließlich steckt reine Handarbeit dahinter”, wie Gerhard Hofmann, Leiter des Kraftwerks Weisweiler und zuständig für die Auszubildenden, bei der offiziellen Übergabe am Mittwochnachmittag betonte.

„Uns war vor allem wichtig, dass die Kübel robust gegen alle möglichen Vandale und Witterungen sind”, zielte Hermann Goedde, technischer Beigeordneter der Stadt Eschweiler, auf das Hauptaugenmerk bei der Auswahl der Blumenkübel. „Durch die vielen Leitungen im Boden in der Englerthstraße konnten wir allerdings keine Bäume pflanzen, sodass wir durch die Blumen ein bisschen grün in die Innenstadt bringen wollten”, begründete der Verantwortliche die Entscheidung für die Kübel.

Hedwig Assenmacher, Abteilungsleiterin der Grünflächenplanung bei der Stadt Eschweiler, stand insbesondere bei der Vorbereitung für die Bepflanzung vor einer großen Herausforderung: „Wir mussten Pflanzen berücksichtigen, die den Winter überdauern und nicht zu jeder Jahreszeit erneuert werden müssen.” So haben sich die Verantwortlichen am Ende auf Stauden, Steinbreche, Storchenschnabel, Immergrün und Mädchenaugen, die schon von weitem ins Auge der Passanten stechen, geeinigt.

„Wir hoffen natürlich sehr, dass alles so schön bleibt, wie es zurzeit ist”, betonte Hermann Goedde. „Daher lautet mein Appell auch an die Gewerbetreibenden in der Englerthstraße, ein Auge auf die Blumenkübel zu werfen, um Vandalismusschäden zu verhindern.” Und wie die Kübel mit den prächtigen und blühenden Pflanzen in Reih und Glied die Englerthstraße zieren, so zeigten sich vor allem die Passanten sehr begeistert über die Hingucker in der Einkaufsstraße. Bei dem frischen Duft von Lavendel und bunten Farben macht das Einkaufen doch gleich doppelt so viel Spaß.
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