Traditionelles Weihnachtskonzert der Städtischen Musikgesellschaft

Von: Vanessa Sack
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Das Orchester der Musikgesellschaft begleitete den gemischten Chor sowie die Solisten, führte aber auch eigene symphonische Passagen auf.
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Stimmlich sehr präsent war die Eschweiler Sopranistin Bettina Thülen, die seit vielen Jahren zu den wichtigsten Interpretinnen der Musikgesellschaft gehört.
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Unter der Leitung von Horst Berretz erfüllten Chor und Orchester der Städtischen Musikgesellschaft die Dreieinigkeitskirche mit weihnachtlichen und festlichen Klängen. Foto: Vanessa Sack

Eschweiler. Einen ausgesprochen weihnachtlichen und festlichen Charakter hatte das Konzert der Städtischen Musikgesellschaft am Samstag in der evangelischen Dreieinigkeitskirche. Das beim Publikum besonders populäre, traditionelle Weihnachtskonzert, welches in der Regel am letzten Adventssamstag in der Hauptpfarrkirche St. Peter und Paul stattfindet, fand auch in diesem Jahr erneut viel Zuspruch.

In der gut gefüllten Kirche rückten die erwartungsvollen Zuschauer eng zusammen, um sich von exklusiven Weihnachtsmusiken berieseln zu lassen. Unter der Leitung von Horst Berretz ertönten anspruchsvolle und tiefsinnige Werke bekannter Komponisten, wie die Cäcilienmesse von Charles Gounod (1818 bis 1893) und das „Oratio de Noel“ von Camille Saint-Saens (1835 bis 1921) sowie Stücke deutscher und französischer Chorromantik, wie die Weihnachtskantate „Vom Himmel hoch“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 bis 1847).

Gänsehaut garantiert

Chor und Orchester der Städtischen Musikgesellschaft wurden von den Solistinnen und Solisten Bettina Thülen (Sopran), Anna Fischer (Alt), Walter Drees (Tenor) und Harald Martini (Bass) gesanglich unterstützt. Stimmlich sehr präsent war dabei die aus Eschweiler stammende Sopranistin Bettina Thülen, ein langjähriges Mitglied der Musikgesellschaft. Eindringlich und kraftvoll sang sie ihre Passagen. Dabei war aufgrund ihrer hohen Stimmlage, die in der Kirche klangvoll widerhallte, Gänsehaut beim Publikum garantiert. Aber auch die anderen Solisten, die meist von weit her angereist waren, konnten gesanglich glänzen und mit ihren Singstimmen überzeugen.

So bot die in Gladbeck geborene Anna Fischer, die Gastauftritte unter anderem an der Deutschen Oper in Berlin und im Prinzregenten-Theater München vorweisen kann, mit ihrer Altstimme eine ausgereifte Darbietung. Der Tenorsolist Walter Drees konnte mit seiner wohltönenden Stimme ebenfalls überzeugen. Er ist seit 1991 Kantor an der Pfarre St. Johannes Evangelist in Düren-Gürzenich. Harald Martini hatte mit seiner melodischen Bassstimme bereits Auftritte mit namhaften Ensembles wie dem WDR Sinfonie und Rundfunk Orchester, der Bremer Kammerphilharmonie. Außerdem spielte Ingrid Walz am Violoncello und an der Orgel saß Theo Palm.

Wieder und wieder schafften die Sänger und Musiker in ihrem etwa zweistündigen Konzert Augenblicke überwältigender musikalischer Ausdruckskraft. Gesang und Melodie breiteten sich angenehm und belebend in der Dreieinigkeitskirche aus und würdevolle Lieder, wie beispielsweise „Oratio de Noel“ oder „Vom Himmel Hoch“, erfüllte die Kirche mit religiöser Feierlichkeit. Im Finale wurden die gebannt lauschenden Zuhörer schließlich zum aktiven Mitsingen begeistert. Beim Lied „Nun freut euch, ihr Christen“ wurden die Zuhörer zu Sängern, die nun geführt wurden von Chor und Orchester.

In der Aula des Eschweiler Gymnasiums hatten Sänger und Instrumentisten seit Frühsommer fleißig geprobt. Der Aufwand hatte sich gelohnt, denn das Publikum erfreute sich an der Musik und dankte den Künstlern mit tosendem, lang andauerndem Beifall.

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