Theo Rinkens: 50 Jahre und kein bisschen müde

Von: Tobias Röber
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Seit nunmehr 30 Jahren arbeite
Seit nunmehr 30 Jahren arbeitet Theo Rinkens im elterlichen Betrieb, den er in der vierten Generation führt. Heute feiert Rinkens seinen 50. Geburtstag. Foto: Röber

Eschweiler. Alles ist angerichtet. Der einzig bange Blick von Theo Rinkens geht jetzt nur noch gen Himmel. Denn gutes Wetter hätte er heute schon ganz gerne - und zwar nach Möglichkeit den ganzen Tag. Theo Rinkens, Inhaber der gleichnamigen Gaststätte in unmittelbarer Nähe zum Blausteinsee, wird heute 50 Jahre alt.

Geboren in Fronhoven, führt er den Familienbetrieb in der vierten Generation. An der jetzigen Stelle steht die urige Gaststätte seit 1979, Theo Rinkens arbeitet seit 1982 dort. So gesehen feiert er in diesem Jahr ein weiteres Jubiläum: 30 Dienstjahre bei Rinkens.

Aber der Reihe nach. Nach Grundschule, Hauptschule in Dürwiß und Gewerbeschule in Eschweiler absolvierte der 50-Jährige eine Lehre zum Kfz-Mechaniker. Es folgte die Hotelfachschule in Dortmund. Als sein Vater 1983 starb, übernahm der den elterlichen Betrieb.

Schon ein Jahr zuvor wurde er Mitglied im Eschweiler Wirteverein (der im kommenden Jahr den 115. Geburtstag feiert), dessen stellvertretender Vorsitzender er ist. Auch im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband ist er aktiv.

Wie schon seine Vorfahren ist auch Theo Rinkens sehr heimatverbunden. „Ich habe im alter von 16 Jahren am Haus mitgebaut”, sagt er. Diese Heimatverbundenheit wirkt sich auch auf das Vereinsleben aus. In der Freiwilligen Feuerwehr ist er immer noch aktiv. Bis vor zwei Jahren war er stellvertretender Zugführer. „Jetzt bin ich normaler Feuerwehrmann”, sagt Theo Rinkens. Der Beruf lässt oft nicht mehr zu.

Das war auch der Grund, warum er bereits im Alter von 21 Jahren die Fußballschuhe an den Nagel hängte. Man muss im Grunde nicht erwähnen, dass er für Rhenania Lohn kickte. Aber auch in sämtlichen anderen Vereinen Neu-Lohns und Fronhovens ist er Mitglied.

Ansonsten hat Theo Rinkens ein großes Hobby. Einmal im Jahr ruft der Berg. Dann geht es mit einer Jugendclique zum Skifahren nach Ischgl. Bis vor kurzem hat er noch Golf gespielt, das jedoch aufgegeben, weil der Beruf eben viel Zeit in Anspruch nimmt. Große Reisen sind daher auch nicht drin. Nord- und Ostsee ab und an, aber in der Heimat fühlt sich Theo Rinkens ohnehin am wohlsten.

Um die Nachfolge des Betriebs braucht sich Theo Rinkens ebenfalls nicht zu sorgen. Nach Ausbildung im Quellenhof und in London hat der erste „seiner Jungs”, Stephan, am 1. Juni bei Rinkens begonnen. Der andere, Max, studiert derzeit BWL und arbeitet an den Wochenenden im Familienbetrieb mit. Ehefrau Claudia ist natürlich immer mittendrin.

Eins liegt den Rinkens besonders am Herzen: die gute Nachbarschaft. „Es gibt viel Hilfe untereinander”, betont der Jubilar. Und das obwohl das Ehepaar aus beruflichen Gründen nicht alle Freundschaften immer pflegen könne. Doch der Beruf bringe auch viele neue Freundschaften mit. Der persönliche Kontakt zu den Gästen bleibt natürlich nicht aus. Ebenso wie viele lustige Anekdoten in all den Jahren. „Darüber könnten wir ein Buch schreiben”, sagt Claudia Rinkens.

Gefeiert wird am Mittwoch ab 18 Uhr - bei hoffentlich gutem Wetter.
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