Szenenapplaus auch für die gegnerischen Spieler

Von: mic
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Drei Mannschaften aus Eschweiler, Alsdorf und Weisweiler nahmen am Turnier an der Aachener Straße teil, in dem es zu packenden Duellen an der Platte kam. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. So mancher Hobbyspieler hätte bei diesem Turnier seine liebe Mühe gehabt. Zum zwölften Mal standen sich die Tischtennis-Teams der Caritas-Werkstätten an der Platte gegenüber und bewiesen eindrucksvoll, dass das regelmäßige Training gefruchtet hat.

Drei der sechs Werkstätten der Caritas-Behindertenwerk GmbH waren mit ihren Mannschaften im Werk an der Aachener Straße angetreten, um den Turniersieger unter sich auszumachen. Die Spieler der drei Fünfer-Teams aus Alsdorf, Weisweiler und Eschweiler lieferten sich zum Teil packende Duelle mit langen, schönen Ballwechseln.

Neben Fußball und Schwimmen gehört auch Tischtennis zum breitgefächerten Sportangebot, das die Mitarbeiter der Caritas-Werkstätten nach Dienstschluss nutzen können; Training ist einmal in der Woche. „Ein solches Angebot über die Arbeit hinaus ist für unsere Mitarbeiter sehr wichtig”, weiß Fredi Gärtner.

Der Diplom-Sozialarbeiter ist Leiter des Sozialen Dienstes und organisiert unter Federführung des Behindertensportvereins der Caritas in jedem Jahr ein solches Turnier. Wie seine Kollegen Andrea Odinius (Werk Alsdorf) und Mario Otten (Werk Weisweiler) war er am Samstag in seiner Funktion als ehrenamtlicher Übungsleiter vor Ort, um seine Eschweiler Mannschaft zu unterstützen.

Mit Eifer und Ehrgeiz

Zwar gingen alle mit großem Eifer und Ehrgeiz zur Sache, doch gab es immer wieder auch fairen Szenenapplaus für Spieler der gegnerischen Mannschaft: Eine große Familie war an diesem Tag beisammen. Das zeigte sich auch darin, dass Gärtners Sohn Jan kurzfristig einsprang und das Weisweiler Team vervollständigte.

Die letzte Begegnung am Samstag zwischen Weisweiler und Eschweiler geriet zu einem richtigen Endspiel, denn beide Teams waren bis dato punktgleich. Und die Spannung hielt bis zum Schluss: Erst das letzte Duell, das Horst Rall (Weisweiler) und Andreas Kunze (Eschweiler) austrugen, sollte über den Turniersieg entscheiden. Unter großem Jubel machte Andreas Kunze schließlich mit zwei 11:4-Satzerfolgen alles für sein Eschweiler Team klar.

Die Siegerehrung nahm Manfred Broßelt in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Behindertensportvereins vor. Broßelt, der Betriebsleiter in Alsdorf ist und das Turnier aufmerksam verfolgt hatte, dankte allen für ihren Einsatz während der Freizeit und hängte den Spielern aller drei Mannschaften im Anschluss die verdienten Medaillen um.

Dank an die Küchenfee

Namentlich hob er Fredi Gärtner hervor, der das Turnier seit den Anfängen organisiert. Dieser wiederum nutze die Gelegenheit, einer Person für ihr Engagement zu danken: Elfriede Wiesen ist auch nach ihrer Pensionierung die gute Küchenfee und versorgte Spieler, Übungsleiter und Gäste mit Speis und Trank. Gärtner zog im Sinne aller ein Fazit und meinte: „Ich denke, wir haben heute schöne Spiele gesehen und alle gemeinsam viel Spaß gehabt.”
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