Eschweiler - SV Preußen Hastenrath stehen bewegte Zeiten bevor

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SV Preußen Hastenrath stehen bewegte Zeiten bevor

Von: ran
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Sieht durchaus optimistisch in eine bewegte Zukunft: der Vorstand des FC Preußen Hastenrath mit Markus Schieren, Manfred Sonntag, Günter Leipertz, Stefan Harter, Gerhard Kersten, Hans Zadel und Thomas Kaever (von links). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Im Jahr eins nach dem 100. Geburtstag blicken die Mitglieder des FC Preußen Hastenrath voraus auf eine spannende und richtungsweisende nahe Zukunft! Sportlich geht es in den kommenden Monaten darum, im Rahmen der Spielklassenreform des Fußballkreises Aachen die Qualifikation für die ab der nächsten Saison nur noch zweigleisige Kreisliga B unter Dach und Fach zu bringen.

Darüber hinaus heißen die Schlagworte „Kunstrasenplatz“ und mögliche Fusion mit dem SV Nothberg. Während der Jahreshauptversammlung, die am Freitagabend im Vereinsheim der Preußen stattfand und bei der der amtierende Vorstand in seinen Ämtern bestätigt wurde, nahm der Vorsitzende Stefan Harter zu beiden Themen Stellung.

220.000 Euro Eigenanteil

„Das Projekt Kunstrasenplatz hat die Hürden Sport-, Haupt- und Finanzausschuss sowie Stadtrat genommen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Kunstrasenplatz auch gebaut wird. Zuvor müssen wir Kostenneutralität für die Stadt nachweisen. Der Bau darf die Stadt nicht mehr kosten als die Unterhaltung des Aschenplatzes“, erläuterte Stefan Harter. Für den Fall, dass der Kunstrasenplatz tatsächlich gebaut wird, beschloss die Versammlung einstimmig eine Beitragserhöhung auf 60 Euro pro Jahr sowohl für Seniorenspieler und inaktive erwachsene Mitglieder (zuvor 50 Euro) als auch für Jugendspieler (zuvor 40 Euro). „Diese Beitragserhöhung wird aber erst ab 2014 wirksam“, erklärte der Vorsitzende. „Insgesamt reden wir bei diesem Projekt von einer Kostendimension in Höhe von rund 320.000 Euro, wovon wir circa 220.000 Euro selbst tragen werden müssen“, so Stefan Harter.

Parallel zu diesem Projekt stehe grundsätzlich auch das Thema „Fusion mit dem SV Nothberg“ auf der Tagesordnung. „Diese ist aber trotz anders lautender Gerüchte bei weitem noch nicht unter Dach und Fach“, stellte Stefan Harter klar. Vor drei Wochen habe ein erstes Gespräch mit den Verantwortlichen des SVN stattgefunden, bei dem der Entschluss gefasst worden sei, die Jugendabteilungen zusammenzulegen. Eine Fusion beider Vereine biete naturgemäß Vor- und Nachteile. „Man muss seine Eigenständigkeit aufgeben, ein Verein wird seine Heimat verlassen müssen. Auf der anderen Seite bedeutet die Bündelung der Kräfte das Entstehen eines stärkeren Vereins mit besseren Rahmenbedingungen, die das Ausbluten der Jugendabteilungen verhindern und Jugendspielern Perspektiven bieten werden“, nannte der Vorsitzende Pro- und Kontra-Argumente.

In Kürze soll es nun zu einem Gespräch zwischen den Vorständen beider Vereine sowie Vertretern der Stadt kommen. „Der frühest mögliche Zeitpunkt einer Fusion ist der Beginn der Saison 2014/15. Wir stehen also noch ganz am Anfang und werden nichts ohne unsere Mitglieder entscheiden. Klar ist aber auch, dass wir perspektivisch denken müssen, das heißt, über den Zeitraum von zehn Jahren hinaus“, so Stefan Harter. Wichtig sei, dass sich beide Vereine auf Augenhöhe begegnen.

Dies unterstrich auch Jugendleiter Gerhard Kersten, der in seinem Bericht ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit dem Nachbarverein einging: „Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit Carsten Sauss, Jugendleiter des SV Nothberg, konnten bereits im vergangenen Sommer Spielgemeinschaften im Bambini-, F- und E-Juniorenbereich gebildet werden“, so der kurze Rückblick.

Zehn Jugendmannschaften

„Und eins ist für uns beim FC Preußen Hastenrath klar: Wir wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen und ab Sommer 2013 durch die Zusammenlegung beider Jugendabteilungen erweitern“, richtete Gerhard Kersten den Blick nach vorne, um kurz darauf die Vorteile dieses Schritts zu nennen. „Es entstehen, durchgehend von den Bambini bis zu den B-Junioren, zehn Jugendmannschaften, in denen bis auf eine Ausnahme jahrgangsgerechtes Spielen möglich ist. Die Zahl der Spieler für jede Mannschaft gibt eine gute Perspektive und die bisher aktiven Trainer sind auch unter den neuen Voraussetzungen bereit, weiterzumachen.“

Zu Beginn der Versammlung hatte Geschäftsführer Hans Zadel noch einmal kurz an einen großen sportlichen Erfolg aus dem Jubiläumsjahr erinnert: Im Januar 2012 sicherten sich die Preußen durch einen 3:2-Endspielsieg über die Sportfreunde Hehlrath erstmals den Titel des Hallenfußball-Stadtmeisters. Nun hoffen die Preußen auf weitere Erfolge auf und im Umfeld des Spielfeldes.

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