„Startschuss für neues Wohnen im Viertel”

Von: se/lbe
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Noch ist es eine Baustelle. Im
Noch ist es eine Baustelle. Im kommenden Jahr wird an dieser Stelle eine neue Kita ihren Betrieb aufnehmen. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Noch präsentiert sich in der Franz-Rüth-Straße am alten Indestadion ein gut gepflegter und akkurat angelegter Graben voller Schutt. Bald jedoch wird er einem in etwa 1000 Quadratmeter großen, ebenerdigen Gebäude weichen.

Ein Gebäude im Wert von rund 2,95 Millionen Euro, weiß Manfred Knollmann, erster Beigeordneter und Stadtkämmerer. Der erste offizielle Spatenstich wurde getan. Bürgermeister Rudi Bertram, Bauleiter Manuel Budde, Architekt Michael Rau, der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Aachen-Land Hans-Peter Göbbels, der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling und Manfred Knollmann setzten gemeinsam und voller Vorfreude auf das neue Projekt den Spaten an.

Denn Eschweiler investiert in die Zukunft der Stadt und aus diesem Grunde ragt „mit viel Glück, einem guten Winter und einer guten Portion Optimismus”, laut Architekt Michael Rau, im Spätsommer 2013 an genau dieser Stelle ein nagelneuer Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in den Himmel.

Es wird ein Kindergarten mit „weit ausgedehntem Dach, großem Innenhof, einem geräumigen Vorplatz, mit vielen ungewöhnlichen Elementen, der auch Kindern mit einer Behinderung den Weg erleichtern soll”, erklärte Rau voller Euphorie. Der Kindergarten solle einem jeden anhand seiner einzigartigen Gestaltung von innen als auch außen das Gefühl vermitteln, dass es „mein Kindergarten” sei.

„Es ist der Startschuss für ein neues Wohnen im Viertel”, sagte Rau. Bürgermeister Rudi Bertram ging gar noch einen Schritt weiter: „Dieser Tag ist für die Stadt Eschweiler ein Meilenstein.” Denn das Gebäude solle wenn möglich mehr sein, als „nur” ein Kindergarten und viele Zwecke erfüllen.

So können die Räume beispielsweise unter anderem auch abends für Kurse aller Art genutzt werden. Im besten Falle solle es ein „Familienzentrum” werden, so Hans-Peter Göbbels. Des Weiteren werde mit dem Bau der neuen Kita auch die Infrastruktur rund um das Indestadion verbessert, erklärte der Architekt.

Bertram sagte, dass mit dem Bau ein Signal in die Stadt gesendet werde, dass das Angebot für Eltern und Kinder stets erweitert werde. Kommunen in NRW und somit auch Eschweiler, unterliegen ab August nächsten Jahres einer gesetzlichen Quote.

Die Bedarfsdeckung für eine Betreuung der Unterdreijährigen wird auf 32 Prozent angehoben. Aus diesem Grund baut die Stadt an. Der neue Kindergarten wird mit fünf Gruppen betrieben, die Kindertagesstätte Zauberwald, die eine Gruppe hat, wird in diesen integriert. Insgesamt sei das Einzugsgebiet dementsprechend größer, erklärte Manfred Knollmann.

„So einen Kindergarten baut man nicht für zwei bis fünf Jahre”, so Bürgermeister Rudi Bertram. Es sei ein „zukunftsweisendes Projekt”, sagte Bertram und betonte einmal mehr das Ziel der Stadt Eschweiler, auch im Jahr 2030 noch (mindestens) 55.000 Einwohner zu haben - und somit auch viele Kinder, die auf dem neuen Gelände lernen und sich austoben können.

Besonders die Kinder der Kita Zauberhut mit ihrer Leiterin Michaela Breuer freuen sich auf die neue Spielstätte. Sie rundeten das Programm mit einer Aufführung, die den Bau der Kita darstellte, ab.
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