Stadtmeisterschaft: Titelverteidiger scheidet aus

Von: pan
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Mit vereinten Kräften werfen sich die Falken in den Schuss von Maik Engelhardt. Vergebens – am Ende gewinnt St. Jöris deutlich mit 6:0. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Der SV St. Jöris hat am Donerstagabend ein Ausrufezeichen bei der Fußballstadtmeisterschaft gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Wilfried Lisowski schlug Falke Bergrath auch in der Höhe verdient mit 6:0 (2:0). Danach folgte eine Überraschung.

Titelverteidiger Rhenania Lohn verabschiedete sich mit 1:2 (1:0) gegen Rhenania Eschweiler aus dem Wettbewerb. Die beiden Sieger vom Donnerstag treffen am Freitagabend im zweiten Halbfinale aufeinander. Der Anpfiff erfolgt um 19.30 Uhr. Die andere Partie bestreiten am Freitag Fortuna Weisweiler und Germania Dürwiß um 18 Uhr.Falke Bergrath – SV St. Jöris 0:6 (0:2): Fabian Wiemers im Tor der Bergrather Falken konnte einem in der ersten Viertelfinalbegegnung am Donnerstag leid tun.

Was zu halten war, klärte der Schlussmann. Die St. Jöriser ließen in den ersten Spielminuten reihenweise Chancen liegen. Erst mit der siebten (!) klaren Torgelegenheit fiel das 1:0. Manuel Clemens lief auf der linken Seite durch und passte in die Mitte. Dort stand Tobias Streußer einsam und verlassen am Fünfmeterraum und schob den Ball über die Linie. Der Bann schien gebrochen, denn nur zwei Minuten später leistete sich Bergraths Abwehr einen folgenschweren Patzer.

Maik Engelhardt reagierte schnell, schlug den Ball flach von rechts in die Mitte. Wieder stand Tobias Streußer goldrichtig und musste nur noch den Fuß hinhalten – 2:0. Zu diesem Zeitpunkt musste Bergraths Trainer Ralf Sendscheid Schlimmes für seine Mannschaft befürchten. Es blieb jedoch bis zur Pause bei dem Ergebnis. Das lag aber auch daran, dass St. Jöris nun einen Gang zurückschaltete.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte St. Jöris nicht mehr so zielstrebig nach vorne und erhöhte dennoch. Maik Engelhardt erhöhte in der 35. Minute auf 3:0. Damit war auch die letzte Gegenwehr der Falken gebrochen, die sich nun zusehends ihrem Schicksal ergaben. Bitter für das Team: Die beiden nächsten Treffer fielen per Eigentor.

Den Unglücksraben Niklas Roth und Fabian Reisgen konnte man jedoch keinen Vorwurf machen, denn vorausgegangen war jeweils eine scharfe Flanke in die Mitte, die ihre Teamkollegen trotz Überzahl auf der Seite nicht unterbinden konnten. In der 47. Minute legte der Doppeltorschütze Tobias Streußer bei einem Konter perfekt für Christian Bittins auf. Der hielt den Fuß zum 6:0-Endstand hin. In dieser Verfassung ist St. Jöris ein heißer Kandidat für den Stadtmeistertitel.

Rhenania Lohn – Rhenania Eschweiler 1:2 (1:0): Der Titelverteidiger aus Eschweilers Norden wurde seiner Favoritenrolle im Viertelfinale nicht gerecht. Zu behäbig im Spielaufbau, nicht konsequent genug vor dem gegnerischen Strafraum – so lässt sich der Auftritt der Lohner beschreiben.

Dass sie dennoch mit 1:0 in Führung gingen, war einem Fehler des sonst gut haltenden Torhüters Kevin Elkenhans geschuldet, der einen eigentlich harmlosen Schuss von Adam Gzel in der 17. Minute ins Tor gleiten ließ. Aber die Mannschaft von Trainer Simon Bündgens ließ sich davon nicht beeindrucken und spielte deutlich besser als noch bei ihrem ersten Auftritt am Dienstag gegen die ESG.

In der zweiten Halbzeit wurde der couragierte Auftritt der Rhenania aus Pumpe gegen ihre Namensvetterin auch belohnt. Dem stets gefährlichen Pascal Cremer gelang ein Traumtor. Er zirkelte eine Ecke in der 36. Minute an dem verdutzten Lohner Torhüter Alexander Lück vorbei ins Tor. Damit nicht genug, denn nur sechs Minuten später war die Partie gedreht.

Elias Dittrich nahm eine scharfe Hereingabe von links gekonnt an und hämmerte den Ball zur Führung für das Team aus Pumpe in die Maschen. Rhenania Lohn war nun sichtlich geschockt, nahm jedoch kurz vor Schluss nochmal das Herz in die Hand. Vor allem in den drei Minuten Nachspielzeit belagerte der Titelverteidiger den gegnerischen Strafraum, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht.

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