Eschweiler - Stadtmeisterschaft endet, wie sie beginnt: Mit Erfolg des Gastgebers

Stadtmeisterschaft endet, wie sie beginnt: Mit Erfolg des Gastgebers

Von: Andreas Röchter
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Zwei starke Teams: Die D-Juniorinnen von Stadtmeister Falke Bergrath (rechts) und „Vize“ Rhenania Eschweiler. Foto: Andreas Röchter
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Lieferten den Zuschauern trotz des letztlich deutlichen Ergebnisses ein packendes Finale: die D-Junioren-Stadtmeister von Falke Bergrath (rechts) sowie von Germania Dürwiß. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Zweimal Falke Bergrath und einmal Ausrichter Sportfreunde Hehlrath! Auf diesen kurzen Nenner lässt sich der dritte und letzte Turniertag der Jugendfußball-Hallenstadtmeisterschaften 2014 bringen.

Am Samstagvormittag sicherten sich zunächst die D-Junioren des SV Falke Bergrath mit einem deutlichen 4:0-Finalsieg über Germania Dürwiß den Titel. Wenig später taten es ihnen die Falke-D-Juniorinnen mit einem knappen 2:1-Erfolg gegen die tapfer kämpfenden Jungkickerinnen von Rhenania Eschweiler gleich.

Den Schlusspunkt unter die Turnierserie, die erneut von der Sparkasse unterstützt wurde, setzten schließlich die C-Jugendlichen der Sportfreunde Hehlrath, die im umkämpften Endspiel gegen Germania Dürwiß mit 3:1 die Nase vorne hatten. Somit trugen sich Falke Bergrath und Germania Dürwiß jeweils vier Mal in die Siegerliste ein, zweimal jubelten die Sportfreunde Hehlrath, einmal reckten Nachwuchsfußballer des SCB Laurenzberg den Siegerpokal in die Höhe.

Ein wahres Torfestival erlebten die Zuschauer des D-Junioren-Turniers: 84 Mal fand der Ball in 14 Spielen den Weg über die Torlinie. Großen Anteil an dieser Trefferflut hatten die Bergrather Falken, die in ihren fünf Partien nicht weniger als 37 (!) Tore erzielten. Mit deutlichen Siegen über die Sportfreunde Hehlrath (5:1), den SCB Laurenzberg (10:1) und die SG Nothberg/Hastenrath (9:0) zogen die sowohl spielerisch als auch körperlich starken Falken als Gruppensieger in das Halbfinale ein.

„Endspiel“ um Platz zwei

Die gastgebenden Sportfreunde erholten sich von ihrer Auftaktniederlage, fuhren Erfolge gegen Hastenrath/Nothberg (1:0) sowie Laurenzberg (5:0) ein und erreichten so ebenfalls die Runde der letzten Vier. In der aus lediglich drei Mannschaften bestehenden Vorrundengruppe B dominierte die Dürwisser Germania, die Rhenania Eschweiler mit 6:1 und den Eschweiler FV mit 4:0 bezwang. Im „Endspiel“ um Gruppenplatz zwei behielt der EFV mit 4:1 die Oberhand über Rhenania Eschweiler.

Das erste Vorschlussrundenspiel wurde dann zu einer weiteren Demonstration der jungen Bergrather: 9:1 stand es nach zwölf Spielminuten gegen den EFV. Knapper ging es im zweiten Halbfinale zwischen Dürwiß und Hehlrath zu. Die Führung der Germanen glichen die Sportfreunde zum 1:1 aus. Mit zunehmender Spieldauer übernahm Dürwiß aber das Kommando und drückte dies auch in Zahlen aus, so dass bei der Schlusssirene ein 4:1 zu Buche stand.

Im Endspiel gegen Bergrath gab es aber auch für die Germanen nichts zu holen. Dürwiß stemmte sich zu Beginn des Endspiels zwar mit spielerischen Mitteln gegen die Falke-Übermacht, erspielte sich auch Chancen, nutzte diese aber nicht. Ganz anders die Bergrather, die im Abschluss entschlossen zupackten und das Finale schließlich mit 4:0 für sich entschieden. Den dritten Rang eroberten die Sportfreunde, die den Eschweiler FV mit 3:2 nach Siebenmeterschießen besiegten. Als zweifellos verdiente Stadtmeister nahmen die Bergrather Falken Sieger- und Wanderpokal aus den Händen von Lothar Müller, Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle Marienstraße, entgegen.

Kampf auf Biegen und Brechen

Einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten sich wenig später die D-Juniorinnen von Falke Bergrath und Rhenania Eschweiler. Voller Einsatz war Trumpf, doch auch die Technik kam nicht zu kurz. Zwar gab es bereits in der ersten Halbzeit der 2-x-12-Minuten-Partie Chancen auf beiden Seiten, jubeln durften aber zunächst ausschließlich die Falken. Elem Yavuz und Paula Terhaag brachten Bergrath vor der Pause mit 2:0 in Führung. Doch von Resignation war bei den Rhenania-Mädchen nichts zu spüren, denn auch nach dem Seitenwechsel wogte das Spiel hin und her.

Als Leona Simnica dann für die Mannschaft von der Pumpe auf 1:2 verkürzte, schien wieder alles möglich zu sein. Doch die Bergratherinnen ließen sich ihrerseits nicht aus der Ruhe bringen und verteidigten ihren knappen Vorsprung bis zur Schlusssirene. Stolz nahmen beide Mannschaften den verdienten Applaus der Zuschauer während der Siegerehrung entgegen.

Im Vorfeld des C-Junioren-Turniers hatte das Los mit den Sportfreunden Hehlrath, Germania Dürwiß und Falke Bergrath die „großen Drei“ in Vorrundengruppe B vereint. Das Auftaktspiel zwischen den Sportfreunden und den Germanen endete dann auch standesgemäß 3:3. Anschließend konnten sich aber beide Teams gegen Falke Bergrath durchsetzen. Die Germanen sicherten sich durch ein 5:1 den Gruppensieg, die Sportfreunde durch einen 3:1-Erfolg Platz zwei.

In der Vorrundengruppe A hinterließ die SG Hastenrath/Nothberg einen starken Eindruck: Dem 1:0 über Rhenania Eschweiler ließ die Spielgemeinschaft weitere Siege über den SCB Laurenzberg (1:0) sowie die ESG (6:0) folgen. Das deutliche 4:0 des SCB über die ESG reichte den Schwarz-Gelben zum Sprung unter die letzten Vier, da sich die Rhenanen mit einem knappen 3:2 gegen die Mannschaft vom Patternhof begnügen mussten. Das letztlich entscheidende direkte Duell zwischen dem SCB und Rhenania blieb torlos.

Einseitig verliefen die beiden Halbfinalpartien: Hehlrath bezwang Hastenrath/Nothberg mit 7:1, Dürwiß zog mit einem 7:0-Sieg über Laurenzberg nach. Nachdem sich Hastenrath/Nothberg durch ein 5:0 gegen Laurenzberg Rang drei gesichert hatte, kam es im Finale zum zweiten Mal im Turnierverlauf zum Duell Sportfreunde gegen Germania. Nach dem Unentschieden in der Gruppenphase hatten diesmal die Hehlrather mit 3:1 das bessere Ende für sich.

Somit endete die Turnierserie, wie sie begonnen hatte: Mit einem Stadtmeistertitel für den Ausrichter. Zum Auftakt hatten die F-Junioren der Sportfreunde triumphiert, eine Woche später setzten die C-Jugendlichem vom Maxweiher den Schlusspunkt.

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