Stadtmeisterschaft: Dürwiß und Hastenrath im Halbfinale

Von: vr
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Tapfer: Kampf und Leidenschaft hatte der in weiß spielende FV Eschweiler dem haushohen Favoriten Germania Dürwiß entgegenzusetzen, mehr nicht. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Germania Dürwiß und Preußen Hastenrath sind die ersten beiden Halbfinalisten der Fußball-Stadtmeisterschaft. Dabei hatte Titelfavorit Germania kein Problem, sich gegen den in Unterzahl spielenden FV Eschweiler durchzusetzen, während sich Preußen Hastenrath und Fortuna Weisweiler bis zum Abpfiff einen spannenden Kampf boten.

„Undankbar, bei so einem Spiel kannst du nur schlecht aussehen”, Germania Dürwiß„ Geschäftsführer Willi Greven sprach aus, was Trainer Michael Burlet dachte, als er die Mannschaftsaufstellung von Viertelfinalgegner FV Eschweiler sah, denn der B-Ligist konnte mit nur acht Feldspielern antreten, sollte sich jedoch tapfer gegen den Dauersturmlauf des haushohen Favoriten wehren.

Dabei stand Torhüter Hans Steffens öfter im Mittelpunkt als ihm lieb war, denn bereits in den ersten 30 Minuten sah er elf Torschüsse der Dürwisser auf sein Tor zukommen, denen der FV Eschweiler keinen einzigen entgegenzusetzen hatte. Folgerichtig erzielte Daniel Koppelmann in der 13. Minute per Kopf den Führungstreffer, vier Minuten später sorgte Stefan Krautzberger mit seinem Abstauber für das 2:0.

Die Erwartungen der Zuschauer auf dem Sportplatz am Maxweiher auf ein Dürwisser Schützenfest wurden jedoch enttäuscht, denn die neun Spieler von FV-Coach Zoran Medic kämpften leidenschaftlich und stemmten sich gegen die Dürwisser Überlegenheit. Erst sieben Minuten vor dem Schlusspfiff sorgte Tobias Schumacher mit einem sehenswerten Schlenzer ins linke Eck für das 3:0, dem Jetlir Salihay in der letzten Spielminute schließlich den 4:0-Endstand draufsetzte.

Sichtlich erschöpft konnten die Spieler des FV Eschweiler dennoch erhobenen Hauptes den Hehlrather Sportplatz und damit die Fußball-Stadtmeisterschaft verlassen, während Germania Dürwiß in Trainingsspiel-Manier ins Halbfinale einzog.

Dass es im zweiten Viertelfinale am Mittwochabend wesentlich spannender zugehen sollte, hätte nach den ersten zehn Minuten der Begegnung zwischen Fortuna Weisweiler und Preußen Hastenrath noch niemand geahnt.

Mit seinem Doppelpack stellte Preußen-Stürmer Marc Decker seine Torgefährlichkeit erneut unter Beweis und brachte den Kreisliga A-Aufsteiger bereits in den Anfangsminuten in eine komfortable Führung. Mit geschickter Raumaufteilung und Pressing machte das Team von Trainer Daniel Grewe es den Weisweiler Kickern schwer, ihr vom neuen Coach Stephan Wenn gefordertes Kurzpassspiel aufzuziehen.

Fast aus heiterem Himmel erzielte Daniel Brück den 1:2-Anschlusstreffer für die Fortuna, es war nach 19 gespielten Minuten erst der zweite Torschuss seines Teams, aber auch eine Initialzündung, denn nun präsentierten sich die Weisweiler, die erstmalig in ihrer neuen Stammformation auflaufen konnten, selbstbewusster und wesentlich aggressiver in den Zweikämpfen. Das Blatt wendete sich, so dass in der zweiten Halbzeit endlich das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Ligakonkurrenten stattfand und Geschmack auf die Begegnungen in der kommenden Saison machte. Um jeden Meter Rasen wurde nun gerannt und gegrätscht.

Vier Minuten vor Schluss sorgte ein Pfostenknaller der Weisweiler noch einmal für eine Schrecksekunde auf der Hastenrather Trainerbank, doch dann konnten Daniel Grewe und seine Spieler sich über den 2:1-Sieg und den Halbfinaleinzug freuen.
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